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Rote Polit-Prominenz beim Wiener Donauinselfest 2019

Rendi-Wagner wollte mit den Leuten auf der Donauinsel ins Gespräch kommen.
Rendi-Wagner wollte mit den Leuten auf der Donauinsel ins Gespräch kommen. ©APA/HERBERT P. OCZERET
Am Samstag war die rote Polit-Prominenz am Wiener Donauinselfest unterwegs. Dabei wurde aber stets betont, dass es um das Gespräch ging, nicht so sehr um den Wahlkampf.
Rendi-Wagner beim DIF

Hände schütteln, Gespräche und für Fotos posieren: Am Samstag ist die rote Polit-Prominenz, allen voran SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner, auf dem von der WienerLandespartei organisierten Donauinselfest unterwegs gewesen. Auch wenn die Nationalratswahl bevorsteht und das Spektakel eine Möglichkeit zum Stimmenwerben wäre, betonte die Politriege, dass es um Gespräche und weniger um Wahlkampf gehe.

DIF: Rendi-Wagner auf der Insel unterwegs

Die rote Bundesparteichefin Pamela Rendi-Wagner war nachmittags gleich mehrere Stunden auf der Insel unterwegs. Start ihrer Tour war die Arbeitsweltinsel bei der Reichsbrücke. Dort befinden sich die Infostände der diversen Berufsgruppen und der gewerkschaftlichen Vertretung. Die Politikerin durfte dort gleich einmal ihr handwerkliches Geschick unter Beweise stellen: So backte sie eine Brezel, bearbeitete mit Hammer und Meißel einen Stein und fertige sogar einen Suppenschöpfer, den sie gleich mit nach Hause nehmen konnte. Bei einem weiteren Stand wurde ihr Blutdruck gemessen. Dieser sei "jugendlich", hieß es.

Rendi-Wagner: "Dabei sein ist alles"

Obwohl die Nationalratswahl naht, betonte Rendi-Wagner, dass es bei ihrem Inselrundgang nicht um Wahlkampf geht: "Dabei sein ist alles." Und weiter: "Mir geht es immer darum, mit den Menschen in Kontakt zu kommen und natürlich hier ins Gespräch zu kommen und zu hören, was die Menschen zu sagen haben. Darum geht es in der Politik. Das ist ganz unabhängig davon, ob wir im Wahlkampf sind oder nicht." Beim Stand der Feuerwehrmänner fragte sie die männliche Belegschaft gleich, wo denn die Frauen seien. Auf dem Areal der Polizei-Gewerkschaft informierte sie sich im Gespräch mit Polizisten über die Schutzwesten, die diese trugen.

Die Politikerin posierte im Laufe des Rundgangs auch für Fotos und Selfies. Die Nachfrage nach solchen Erinnerungen war hoch, so dass sie den Überblick verloren hatte: "Das zählen von Selfies ist nicht meine Stärke. Jedes ist für mich eine wirkliche Wohltat."

Doris Bures war ebenfalls auf der Insel unterwegs

Zeitgleich war auf der Insel auch weitere rote Prominenz unterwegs: Die zweite Nationalratspräsidentin Doris Bures machte ebenfalls eine Runde über das Festareal. Auch sie versicherte, dass ihr Besuch wenig mit dem Wahlkampf zu tun hat: "Auf das Donauinselfest komme ich, um Menschen zu treffen und mit ihnen zu diskutieren und das mache ich jedes Jahr und nicht nur in einem Wahljahr."

Michael Ludwig sei jedes Jahr da

Und Bürgermeister Michael Ludwig fand klare Worte: "Ich glaube, die Menschen würden es nicht schätzen, bei einem derartigen Event mit Wahlkampfparolen zugedröhnt zu werden. Ich bin jedes Jahr da und wer mit mir reden will, hat die Gelegenheit. Und ich habe mittlerweile, glaube ich, Hunderte Kontakte gehabt. Aber Wahlkampf machen wir bei einem solchen Event nicht."

Und auch wenn man sich auf dem Festivalgelände umblickt, fällt auf: Die SPÖ bzw. rote Organisationen sind präsent, drängen sich aber nicht auf. So werden die Meeting-Points am Gelände von SPÖ-Helfern betreut. Neben roten Luftballons und Regenpelerinen wird hier vor allem Infomaterial zum Fest verteilt. Die Partei wolle sich zwar nicht aufdrängen, sei "als Organisator aber selbstverständlich präsent", erklärten zwei Mitarbeiter im Gespräch mit der APA. Mit dem anstehenden Wahlkampf habe das nichts zu tun, denn "das Fest soll nicht missbraucht werden".

Interesse an der SPÖ überschaubar

Auch scheint das Interesse des Publikums an der SPÖ bisher überschaubar: "Die Leute wollen wissen, wo das Klo ist, wo die Polizei ist", hieß es bei einem Stand auf Nachfrage. Ganz ohne Politik geht es allerdings auch wieder nicht. So werden beispielsweise Unterschriften für die europaweite Bürgerinitiative "Housing for All", die auch von den Sozialdemokraten unterstützt wird, gesammelt. Das Ziel dabei ist die Verbesserung der rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen für leistbares Wohnen auf europäischer Ebene.

(APA/Red)

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