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Rom: Papst nahm Gläubigen die Beichte ab

Der Papst hat am Karfreitag im Rahmen der Osterfeierlichkeiten im Petersdom elf Beichten abgenommen. Das Kirchenoberhaupt wurde im Rollstuhl in die Kirche und zum Beichtstuhl gebracht.

Er verbrachte dort rund eine Stunde und hörte die Beichten von fünf Männern und sechs Frauen aus verschiedenen Ländern. Am Gründonnerstag hatte der Papst wegen seiner angegriffenen Gesundheit das dritte Jahr in Folge die traditionelle Fußwaschung nicht selbst vorgenommen.

Johannes Paul II. ließ sich von den Kardinälen Joseph Ratzinger und Angelo Sodano vertreten, die das Ritual an zwölf Priestern im Petersdom ausführten. Das Hochamt zum Beginn der Osterfeiern will der Papst indes selbst leiten. In seiner Predigt erinnerte Johannes Paul an die Fußwaschung, die Jesus am Tag vor seiner Kreuzigung an den zwölf Aposteln vornahm. Er sprach von einer Geste des Dienens, die die Aposteln auf das Kommende habe vorbereiten sollen. Am Gründonnerstag gedenkt die katholische Kirche des letzten Abendmahls und der damit verbundenen Einsetzung des Priestertums durch Jesus.

Am Karfreitag wollte Johannes Paul an der abendlichen Prozession zum Kolosseum teilnehmen, mit der symbolisch der Kreuzweg Jesu nachgegangen wird. Wie in den letzten Jahren üblich, verzichtet der Papst darauf, auf der einen Kilometer langen Strecke ein Holzkreuz selbst zu tragen. Er wollte aber am Ende des Wegs einen Segen sprechen. Am Samstagabend gibt es eine weitere Messe im Petersdom, der große Ostergottesdienst mit dem Segen Urbi et Orbi findet am Sonntag auf dem Petersplatz statt.

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