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Rogan kratzte am Weltrekord

Der zweifache Olympia-Silbermedaillengewinner Markus Rogan hat am Sonntag den Kurzbahn-Weltrekord über 200 m Rücken nur um 15/100 verpasst: "Das war nur ein kleines Stückchen weg von perfekt."

Markus Rogan hat am Sonntag einen weiteren Meilenstein seiner Karriere gesetzt. Der vierfache Europameister kam beim Schwimm-Weltcup in Berlin über 200 m Rücken in 1:50,67 Minuten dem Kurzbahn-Weltrekord des US-Amerikaners Aaron Peirsol bis auf 15/100 Sekunden nahe und verbesserte seinen am 9. Dezember bei der EM in Wien fixierten Europarekord um 57/100 Sekunden. Damit sorgte Rogan für den Höhepunkt des zweiten Bewerbstages. Fabienne Nadarajah wurde Zweite im Delfin-Sprint.

Rogan schaffte den Sprung in eine neue Dimension, in der sich nun nur er und Peirsol aufhalten, mit einer abwartenden Taktik. Die ersten 100 Meter absolvierte der 22-Jährige an dritter Stelle, ehe er in der zweiten Rennhälfte kräftig zulegte. Bei 150 m war der Stanford-Absolvent schon 3/100 unter dem Weltrekordkurs von Peirsol. Coach Robert Michlmayr: “Der dritte 50-er war eigentlich zu schnell, die Tauchphase nach dem Hunderter etwas zu intensiv.” Daher verlor sein Schützling im Finish noch 18/100 auf die Weltbestmarke. Michlmayr ist aber klar, dass eine neue Chance kommen wird. “Markus lernt mit jedem Rennen dazu. Er hat jetzt Vertrauen dazu, dass er das Rennen nicht von vorne weg bestimmen muss”.

Rogan war mit seiner Leistung sehr zufrieden, den 15/100 trauerte er aber doch ein bisschen nach. ”Das war ein kleines Stückchen weg von perfekt. Schade, eine Wende war nicht so optimal, ich habe mich zu früh umgedreht. Das passiert manchmal, wenn man aufgeregt ist. Man fragt sich ja dann doch, was wäre wenn. Aber ich bin trotzdem froh, dass es so gut geklappt hat.” In Europa ist Österreichs “Sportler des Jahres” jedenfalls nun noch unangefochtener als bisher, die Bestzeit des hinter ihm auf Rang drei rangierenden Kroaten Gordan Kozulj liegt um 95/100 hinter seiner.

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