Richard Lugner spricht offen: "Habe 65 Millionen Euro Schulden"

Richard Lugner und Frau Cathy beim deutschen Filmball.
Richard Lugner und Frau Cathy beim deutschen Filmball. ©EPA
Im Ö3-"Frühstück bei mir" sprach Richard Lugner am Sonntag über die Zukunft seines Unternehmens, welche Rolle Tochter Jacky darin spielen sollte, seine Ehe und einen Schuldenberg von 65 Millionen Euro.
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Offen und ehrlich sprach Baumeister Richard Lugner im Ö3-Frühstück: “Meine Tochter Jacky war in meinem Unternehmen beschäftigt und hätte auch bald einen Teil meines Jobs übernehmen sollen. Sie war aber dann auf Urlaub und ist einfach nicht mehr gekommen- sie hat gesagt sie will nicht mehr. Jetzt arbeitet sie mit ihrem Mann (Anm. Helmut Werner), der Stars vermittelt, zusammen.” Grund für die Zerrüttung der Beziehung zu seiner jüngsten Tochter sei die Ehe mit Cathy Schmitz: “Die beiden vertragen sich nicht. Sie reden nichts miteinander.”

65 Millionen Euro Schulden

Richard Lugner hat aber auch einen Job für seine Frau innerhalb seines Imperiums: “Sie kümmert sich um online und hat den Überblick über die Finanzen, ob ich gerade ein Geld habe oder nicht. Ich habe einen Schuldenberg von 65 Millionen Euro zu tragen und da müssen wir die Rückzahlungsraten leisten. Sie weiß wo wir am Monatsende stehen.”

Richard Lugner regelt Nachlass

Auch über sein Erbe sprach der Baumeister offen und ehrlich. Seine Stiftungsurkunden habe er vergangene Wochen neu aufgesetzt, für seine “Lugner Söhne Privatstiftung” ist neben seinen zwei Söhnen auch seine Frau Cathy Begünstigte. Zuvor schien noch der Name seiner Ex-Frau Christina “Mausi” Lugner auf. “Ich muss mein Unternehmen neu aufstellen mit anderen Persönlichkeiten. Eine Kandidatin für meine Nachfolge ist meine Frau, ein anderer mein Sohn Alexander, der in der Firma tätig ist oder die Kinder meines Sohnes Andreas, wenn sie es wollen. Ich muss jetzt sichergehen, dass es nachher weiterläuft, weil ich möchte nicht, dass das was ich geschaffen habe vor die Hunde geht”, meint der Baumeister nüchtern.

Der 82-Jährige, der sagt noch immer 70 Stunden pro Woche zu arbeitet, hofft trotzdem auf ein langes Leben: “Ich war gerade erst wieder beim Internisten, es ist alles in bester Ordnung.”

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