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Rhodos: Steuermann ließ Flüchtlinge im Stich

Der Steuermann des am Wochenende vor der griechischen Insel Rhodos gesunkenen Flüchtlingsbootes hat die 60 illegalen Zuwanderer an Bord kurz vor dem Ziel im Stich gelassen.

Das berichtete der einzige Überlebende der Schiffstragödie, wie ein Sprecher des türkischen Küstenschutzes am Montag berichtete. Der Steuermann habe auf Lichter am Horizont hingewiesen und sich dann mit einem Schnellboot davongemacht. Als kurz darauf Wasser eingedrungen sei, habe sich an Bord Panik breitgemacht und das Schiff sei gekentert.

Nach Angaben des Gouverneurs der türkischen Küstenprovinz Mugla, Hüseyin Aksoy, wurden am Montag fünf mutmaßliche Schlepper festgenommen, vier in Istanbul, einer in Marmaris. Von dort war das Boot in der Nacht zum Freitag in See gestochen. Die türkischen Behörden gehen davon aus, dass die illegalen Einwanderer zunächst aus Istanbul an die türkische Südwestküste gebracht worden waren. Die Flüchtlinge stammten aus dem Nahen Osten, Iran und Afghanistan.

Sieben Leichen wurden nach dem Schiffbruch zwischen Rhodos und der Insel Kos im Meer gefunden. Die griechischen Behörden vermuten, dass es sich um Opfer des Unglücks handelt. Der türkische Küstenschutz fand dagegen nur leere Rettungswesten und Teile des gesunkenen Holzbootes.

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