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"Respect Refugees": Österreichs Fußballfans sprechen ein Machtwort

Österreichs Fans mit einem lautstarken Statement pro Solidarität.
Österreichs Fans mit einem lautstarken Statement pro Solidarität. ©APA/EXPA/Sebastian Pucher
Während die Politik um Lösungen in der Flüchtlingsthematik ringt, zeigten die österreichischen Fans vor dem Heimsieg gegen Moldawien lautstark ihre Unterstützung für Solidarität und Verständnis.
Bilder vom Spiel
Österreich schlägt Moldawien

“Die aktuelle Flüchtlingsthematik geht auch an uns Nationalspielern nicht spurlos vorbei. Wir haben selbst einige Spieler mit Migrationshintergrund im Team – und manche Eltern unserer Spieler sind als Flüchtlinge nach Österreich gekommen.”

Mit diesen Worten leitete die österreichische Nationalmannschaft ihren Appell, “dass wir alle das notwendige Maß an Verständnis und Unterstützung für jene Menschen aufbringen, die gerade jetzt unsere Hilfe dringend brauchen”, ein.

Tosender Applaus bringt Pfiffe zum Schweigen

Samstagnacht zog das Publikum im Ernst-Happel-Stadion nach. Platzsprecher Andy Marek verlautbarte selbiges Statement unmittelbar vor dem Anpfiff zum EM-Qualifikationsspiel gegen Moldawien, das Österreich mit 1:0 gewinnen sollte, als ganz vereinzelt Pfiffe die Stille auf den Rängen unterbrachen.

Da reagierten 48.000 Fans im prallvoll gefüllten Stadion mit Beifall für die Solidarität und Verständnis fordernden Worte des Nationalteams und ließen die Pfiffe auf der Stelle verstummen.

“Die aktuelle Flüchtlingsthematik geht auch an uns Nationalspielern nicht spurlos vorbei. Wir haben selbst einige…

Posted by Das Nationalteam on Freitag, 4. September 2015

So nebenbei sei erwähnt, dass in Marcel Kollers Kader gegen Moldawien acht Spieler mit Migrationshintergrund standen. Einer von ihnen, Zlatko Junuzović, versetzte mit seinem Goldtor in der 52. Minute das ganze Stadion in kollektiven Jubel und stieß damit gleichzeitig die Tür zur Europameisterschaft ganz weit auf. Der Durchmarsch ist mit lediglich einem benötigten Punkt aus drei ausstehenden Spielen nur noch Formsache.

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