Regierungspartei-Mitglieder in Burundi ermordet

Angreifer in Militäruniformen haben im ostafrikanischen Staat Burundi drei Mitglieder der regierenden Partei CNDD-FDD ermordet. Die fünf Täter seien in Gisuru im Osten des Landes in eine Bar gestürmt und hätten ihre Opfer zunächst gefesselt und dann erschossen, sagte Polizeisprecher Jerome Ntibibogora am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur (dpa). 


Eines der Opfer sei der örtliche Chef des Jugendverbandes der CNDD-FDD (Conseil National Pour la Defense de la Democratie – Forces pour la Defense de la Democratie). Anschließend hätten die Männer die örtlichen Parteizentrale und die Flagge der Partei in Brand gesetzt. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar.

In dem ehemaligen Bürgerkriegsland Burundi sollen im Juni Präsidentschaftswahlen abgehalten werden. Dabei könnte Staatschef Pierre Nkurunziza eine dritte Amtszeit anstreben, obwohl dies laut Verfassung nicht zugelassen ist. Die Opposition hat Proteste angekündigt, falls der Präsident diese Pläne wahr macht.

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