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Regierung bastelt an Bioökonomie-Strategie

Minister-Duo Norbert Hofer und Elisabeth Köstinger
Minister-Duo Norbert Hofer und Elisabeth Köstinger ©APA
Die Regierung habe die "Vision einer erdölfreien Zukunft", sagte Umweltministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) am Mittwoch. Gemeinsam mit Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) sowie Wissenschaftsminister Heinz Faßmann (ÖVP) gab sie ein Mission-Statement zur Bioökonomie ab, wie Österreich ein nachhaltiges, klima- und umweltfreundliches Konzept umsetzen kann, um dem Klimawandel den Kampf anzusagen.

Im ersten Quartal 2019 soll die heimische Bioökonomie-Strategie vorliegen, danach werde an einem Aktionsplan zur Umsetzung weitergearbeitet, kündigte Köstinger an.

Abgesehen vom Klimaschutzaspekt gehe es auch darum, die Importabhängigkeit zu senken und stattdessen in die regionale Wirtschaft zu investieren und nicht in Länder, die “demokratiepolitische Entwicklungsländer” seien, sagte Hofer.

Der Aktionsplan richtet sich an alle Beteiligten der Wertschöpfungskette und was sie dazu beitragen können, erdöl-basierte bzw. mit fossilen Rohstoffen erzeugte Produkte durch nachhaltige zu ersetzen. Das reicht von land- und forstwirtschaftlichen Produzenten über die verarbeitende Industrie und Abfallentsorger bis zum Handel und schließlich den Konsumenten.

Ein großer Brocken ist der Verkehrsbereich, der zu den Hauptverursachern von Treibhausgas-Emissionen zählt. Das Infrastrukturministerium plant in den nächsten Jahren Milliarden-Investitionen in Schieneninfrastruktur, Personen- und Güterverkehr sowie U-Bahn-Ausbau. Höhere Ausgaben seien in den Bereichen Bioenergie und biobasierte Industrie geplant.

Um die Bioökonomie-Strategie umzusetzen, muss der Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen wie etwa Holz erhöht werden. “Das ist auch eine Chance für die Forstwirtschaft und Landwirtschaft, denn sie produzieren diese Rohstoffe”, so Köstinger. Ein bloßer Ersatz fossiler Rohstoffe durch zusätzlichen Anbau sei aber nicht möglich, da der Flächenbedarf deutlich steigen würde. “Daher bedarf es eines breiten Mix an Maßnahmen zur Bereitstellung der biobasierten Rohstoffe bei gleichzeitiger Erhöhung der Effizienz der eingesetzten Materialien.”

Einen Weg zur Dekarbonisierung sieht Faßmann in einer gut konzipierten Raumordnung, also Stadtsiedlungen mit kurzen Wegen, um den Verkehr zu minimieren. Die Wege zwischen Wohn- und Arbeitsplatz seien oftmals zu lang.

(APA)

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