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Reaktionen aus Vorarlberg

Nach Vorliegen der ersten offiziellen Hochrechnung über den Ausgang der Landtagswahl in Niederösterreich, waren die Vorarlberger Parteichefs gegenüber der APA für Stellungnahmen bereit.

Landeshauptmann Herbert Sausgruber (V), der selbst im Herbst 2004 die 1999 verlorene ÖVP-Absolute im Ländle zurückerobern will, gratulierte seinem Amtskollegen und Parteifreund Erwin Pröll zum „großartigen Erfolg“. Grundlage dafür sei die Persönlichkeit Prölls, die hervorragende Arbeit und das gute Team des Wahlsiegers. Der Erfolg in diesem Ausmaß basiere aber auch auf dem starken Rückgang der FPÖ, analysierte Sausgruber: „Die Freiheitlichen wurden auf das Maß reduziert, das ihnen nach Meinung der niederösterreichischen Wähler zukommt“.

Der geschäftsführende FPÖ-Landesobmann und Hubert Gorbach-Nachfolger als Landesstatthalter, Dieter Egger, gab sich gefasst und meinte, das Ergebnis sei in dem Ausmaß zu erwarten gewesen – sowohl die demokratiepolitisch bedauerliche Absolute für die ÖVP als auch der Absturz der NÖ Freiheitlichen. „Wer jahrelang streitet, kann nicht das Vertrauen der Wähler erwarten, mit Streit kann man keine Wahlen gewinnen“, kommentierte Egger. Als böses Omen für die Vorarlberger Landtagswahl 2004 sieht er das NÖ Ergebnis nicht. Im Ländle setze die FPÖ auf Sacharbeit und das werde von den Bürgern nach wie vor geschätzt: „Die Menschen differenzieren genau zwischen den Wahlgängen“.

„Sehr glücklich“ über das klare Plus der SPÖ in Niederösterreich zeigte sich Landesobmann Abg. Manfred Lackner, der Spitzenkandidatin Heidemaria Onodi zu dem „schönen Erfolg“ gratulierte. Wermutstropfen im roten Freudenbecher sei die Absolute für Pröll. Das schwache Ergebnis der Freiheitlichen sei nicht unerwartet, die Menschen seien der blauen „Selbstzerfleischung“ überdrüssig, kommentierte der Vorarlberger SPÖ-Chef. Am Ländle SPÖ-Landesparteitag im Spätherbst sollen die personellen Weichen für die Landtagswahl 2004 gestellt und die Person für die Spitzenkandidatur fixiert werden.

Der Grüne Vorstandssprecher Johannes Rauch freut sich über die Fortsetzung des Trends, wonach die Grünen bei Wahlen gewinnen und die Freiheitlichen verlieren. Falls die NÖ Grünen drei Mandate erreichen, sei das ein „gutes“ Ergebnis, sollte sich der vierte Sitz und damit die Klubstärke im Landtag doch noch ausgehen, wäre das ein „sehr gutes Ergebnis“.

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