Rücktritt von Doraja Eberle: Bedauern beim Koalitionspartner SPÖ

Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (l.) mit Landesrätin Doraja Eberle (r.) bei einer Ehrung des Salzburger Volkskultur-Journalisten Bernhard Strobl.
Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (l.) mit Landesrätin Doraja Eberle (r.) bei einer Ehrung des Salzburger Volkskultur-Journalisten Bernhard Strobl. ©Neumayr/Archiv
Bedauern über den Rücktritt von ÖVP-Landesrätin Doraja Eberle herrschte am Mittwoch beim Koalitionspartner SPÖ: Landesparteivorsitzende Landeshauptfrau Gabi Burgstaller hob die "sehr gute Zusammenarbeit" mit der scheidenden Landesrätin hervor.
Doraja Eberle hat sich in die Salzburger Landespolitik so eingebracht, wie sie auch schon zuvor in Salzburg bekannt und geschätzt war, nämlich undogmatisch und lösungsorientiert.”

Eberle habe sich bei der Lösung von Sachfragen nicht an der Farbe eines Parteibuchs orientiert, sondern an den Interessen der Menschen. Das sei eine Qualität, die die scheidende Landesrätin aus ihrem sozialen Engagement – etwa für die von ihr ins Leben gerufene HilfsorganisationBauern helfen Bauern” – nahtlos in die Politik übernommen und weiter verfolgt hat”, betonte Burgstaller. Für die Nachfolge Eberles seien nun gemäß Koalitionsvereinbarung Parteiengespräche notwendig, die kommende Woche stattfinden werden.

Die Freiheitlichen nahem den Rückzug Eberles zur Kenntnis. “Persönliche Gründe muss man akzeptieren”, sagte FP-Landesparteiobman Karl Schnell.

“Doraja Eberle war in ihrer unkomplizierten und geraden Art eine Gesprächspartnerin, bei der man stets spürte, wie nahe ihr die Probleme der Menschen gehen und wie sehr sie umLösungen für diese Probleme bemüht war”, kommentierte der Grüne Landessprecher Labg. Cyriak Schwaighofer den Rücktritt der ÖVP-Landesrätin. Schwaighofer würdigte den Einsatz Eberles für eine bessere Kinderbetreuung.

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