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Rassismus in der Wiener U-Bahn: U3- Fahrer beschimpft angeblich Fahrgast

In der U3 soll es zu einem rassistischen Vorfall gekommen sein
In der U3 soll es zu einem rassistischen Vorfall gekommen sein ©Wiener Linien/Johannes Zinner (Sujet)
"rassistische ubahn fahrer brauchen wir nicht!!!" beschwerte sich Öffi-Nutzerin Michaela S. via Twitter bei den Wiener Linien. Sie schilderte einen Vorfall, bei dem ein U3-Fahrer einen Fahrgast mit Migrationshintergrund angeblich nicht einsteigen ließ und beschimpfte. VIENNA.AT ging der Sache nach.
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Der Vorfall, den Michaela S. über den Kurznachrichtendienst Twitter schilderte, soll sich folgendermaßen abgespielt haben: Am Dienstag befand sich die junge Frau gerade auf dem Heimweg und stieg an der Station Rochusgasse mit ihrer besten Freundin in die U3 ein. Ebenfalls am Bahnsteig befand sich ein Mann mit Migrationshintergrund, der kurz nach den beiden Frauen in die U-Bahn steigen wollte.

U-Bahn-Türen schlossen sich vor Mann

Als dieser versuchte, den Waggon zu betreten, schloss sich laut S. “auf einmal” schlagartig die Tür vor ihm. Dennoch gelang es dem Mann, in die U3 zu steigen.

Am Kardinal-Nagl-Platz stiegen Michaela S. und ihre Freundin aus. Der Mann verließ S. zufolge ebenfalls den Zug und begab sich nach vorne zum Fahrer, bei dem er sich über die scheinbar absichtlich vor seiner Nase geschlossene U-Bahn-Tür beschwerte.

Beschwerde bei U3-Fahrer: Beschimpfungen

Was dann am U3-Bahnsteig geschah, schildert Michaela S. wie folgt: “geht der sich beim fahrer vorn aufregen und fragt was der scheiß soll… ich schwör der fahrer hat zugegeben, dass es absicht war und dann meint er noch so extrem überheblich: solche ausländer.. ich will dich nicht in MEINEM land!!!!”

S. beschwerte sich daraufhin über den U3-Fahrer, den sie einen Rassisten nannte, sprach von einer “unnötigen Aktion” und forderte die Wiener Linien auf, auf “diese Mitarbeiter” zu achten.  Sie konfrontierte die Wiener Linien nicht nur via Twitter, sondern auch telefonisch mit dem Vorfall in der U3.

Reaktion der Wiener Linien auf den Vorfall

Das Verkehrsunternehmen reagierte umgehend auf den Tweet der jungen Frau und versicherte S., dass das Verhalten des Fahrers, wenn sich der Vorfall tatsächlich so zugetragen hätte, Konsequenzen haben werde.

VIENNA.AT erkundigte sich daraufhin bei den Wiener Linien nach dem Status Quo in der Angelegenheit und erhielt von Sprecher Dominik Gries eine Stellungnahme zu dem Ereignis.

Man bedauere es sehr, wenn sich dies so zugetragen habe, woran man nach der Darstellung von Michaela S. auch keinen Grund habe, zu zweifeln. Leider sei es anhand der wenigen vorliegenden Daten – keine genaue Uhrzeit, keine Wagen-Nummer – nicht möglich gewesen, den U-Bahn-Fahrer zu identifizieren.

Unternehmen verurteilt Rassismus

Gries verurteilte den geschilderten Vorfall gegenüber VIENNA.AT auf das Schärfste und bezeichnete das Verhalten des Mannes nicht nur als “inakzeptabel” und “klarerweise nicht erwünscht”, sondern auch als absurd.

Bei den Wiener Linien handle es sich laut Gries um ein vielseitiges, buntes Unternehmen, das selbst zahlreiche Menschen mit Migrationshintergrund in verschiedensten Positionen beschäftige. Die Mitarbeiter stammen ihm zufolge aus insgesamt 20 Ländern.

Hätte man den Schuldigen ausfindig machen können, hätte dessen Verhalten dem Sprecher zufolge klare Konsequenzen gehabt. Man hätte den Fahrer konfrontiert, ein “ernstes Wort” mit ihm gesprochen und entsprechende disziplinäre Maßnahmen folgen lassen. “In der Dienstleistung, die wir anbieten, hat ein solches Verhalten nichts verloren,” so Gries über den Vorfall mit dem U3-Fahrer.

(DHE)

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