Rapid gegen Salzburg - Die Stimmen zum Spiel

Das Schlagerspiel Rapid gegen Salzburg. Im Bild Steffen Hofmann nach dem Spiel.
Das Schlagerspiel Rapid gegen Salzburg. Im Bild Steffen Hofmann nach dem Spiel. ©APA
Den Schlager der 33. Bundesliga-Runde entschied Salzburg am Sonntag für sich. Die Salzburger setzten sich im ausverkauften Hanappi-Stadion mit 1:0 (0:0) durch. Der SK Rapid Wien liegt nach der Niederlage drei Runden vor Schluss mit sechs Punkten zurück.

Das Spiel begann mit viel Tempo, beide Mannschaften suchten den schnellen Weg nach vorne und kamen zu guten Chancen. Nach etwa 30 Minuten wurde das Bundesligaspiel zerfahrener und härter. Maierhofer rempelten in der 31. Minute Lukas Königshofer und kam noch mit Gelb davon und hätte kurz darauch nach einem Ellbogencheck gegen Pichler Rot sehen müssen. Nach einem Foul von Kulovits fiel Jantscher unglücklich auf die Schulter und musste frühzeitig vom Platz. Salzburg startete perfekt in die zweite Halbzeit und kam durch einen Kopfballtreffer von Maierhofer zur 1:0 Führung. Kurz darauf hätte es Elfmeter für Rapid Wien geben müssen, nachdem sich Maierhofer im Strafraum selbst an die Hand köpfelte, aber Schiedsrichter Schörghofer ahndete dieses Vergehen nicht mit einem Strafstoß. Salzburg ließ sich danach zurückfallen, aber Rapid könnte die Feldüberlegenheit nicht in Chancen ummünzen. Gefährlich wurde es nur bei Distanzschüssen, wie etwa in der 65. Minute, als Hofmann die Latte traf und kurz darauf hatte Walke Probleme bei einem Aufsitzer von Burgstaller. Auch Salzburg kam noch gefährlich vor das Tor von Rapid, doch Christiano und Leitgeb vergaben die Chancen auf die vorzeitige Entscheidung. So blieb es beim 1:0 und Salzburg machte einen großen Schritt in Richtung Meistertitel. (ausführlicher Spielbericht)

Die Stimmen zum Schlagerspiel Rapid – Salzburg

Der Trainer von SK Rapid Wien, Peter Schöttel: “Da waren Situationen dabei, die nicht okay waren. Die Salzburger haben sich im Vorfeld vor der Härte hier gefürchtet. Wenn ich dann sehe, was Maierhofer mit Pichler aufführt und der Schiedsrichter zwei Meter danebensteht, dann fühle mich von Schörgenhofer verschaukelt. Auch mindestens ein Hands-Elfmeter wäre zu geben gewesen, und auch Leonardo wäre ganz klar auszuschließen gewesen. Aber wir haben natürlich auch zu viele Fehler im Spielaufbau gemacht. Salzburg ist jetzt so gut wie durch, wir wollen die Europa League erreichen.”

Stefan Maierhofer, der Torschutze zum 1:0 für Salzburg: “Das war sehr emotional heute. Es war sehr viel Hass von den Zuschauern drinnen. Mich hat das 81 Minuten getragen. Bei der Situation mit Pichler bin ich ganz normal zum Kopfball gegangen. Ich sehe nicht, was hinter mir passiert. Wir haben die drei Punkte mitgenommen, das freut mich unheimlich für die Mannschaft. Wir sind genau so aufgetreten, wie wir uns das die ganze Woche vorgenommen hatten.”

Tainer von Salzburg, Ricardo Moniz: “Wir sind noch nicht Meister. Wir freuen uns über die drei Punkte, bleiben aber mit beiden Beinen auf dem Boden. Wir haben mutig mit vier Angreifern gespielt, wir haben uns nicht versteckt und nicht auf ein Unentschieden gespielt. Wir sind unserer Philosophie treugeblieben. Ich hoffe, dass sich Jantscher nicht zu schlimm verletzt hat.”

  • VIENNA.AT
  • Wien-Fußball
  • Rapid gegen Salzburg - Die Stimmen zum Spiel
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen