Rapid-Chef Krammer über Entrup-Drohung: "Nur missglücktes Wortspiel"

Die Rapid-Ultras drohten Entrup mittels Transparent.
Die Rapid-Ultras drohten Entrup mittels Transparent. ©APA (Sujet)
Weiterhin für Unruhe sorgt die Drohung der Rapid-Ultras gegen Neuzugang Maximilian Entrup: "Bei Gewalt ziehen wir die rote Linie, da ist Schluss. Aber das war nur ein missglücktes Wortspiel", bemüht sich der Club-Präsident Michael Krammer laut einem Medienbericht um Deeskalation.

Während des 5:0-Auftaktsieges über die SV Ried hatten Rapid-Anhänger ein Transparent enthüllt, in dem der im Sommer verpflichtete Stürmer wegen seiner Austria-Vergangenheit bedroht wurde: “M. Entrup – Die Grüne Hölle wird für dich zum Inferno!”, stand darauf. Entrup, der am (heutigen) Montag 19 Jahre alt wurde, spielte drei Jahre lang für die Austria-Jugend, bevor er im Spätsommer 2012 nach Floridsdorf gewechselt war. Der U19-Teamspieler soll auch Mitglied im Austria-Fanclub “Inferno” gewesen sein, darauf nahmen die Ultras mit ihrem Transparent offenbar Bezug.

Rapid-Chef nach Entrup-Transparent um Deeskalation bemüht

Krammer wolle nun im Dialog mit den Fangruppen an einer Lösung arbeiten. Die Linie des Vereins scheint klar: “Wir wollen kein zusätzliches Öl ins Feuer gießen”, sagte Krammer. Für den Spieler gibt es zurückhaltende Rückendeckung: “Wir stehen alle hinter dir.”

Klarer wurde Goalie Richard Strebinger. “Was mich wie auch meine Mitspieler heute etwas schockiert hat, war, wie unser Mitspieler ‪Maxi Entrup‬ von den eigenen Fans attackiert wurde”, postete Strebinger bereits am Samstag nach dem Spiel auf seiner Facebook-Seite und betonte: “Egal was war, für uns Mitspieler ist Maxi einer von uns!”

>> Rapid-Ultras drohen Neuzugang Entrup

(apa/red)

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