Rahmenbedingungen für Wirtschaft stimmen

Vorarlberg habe in den vergangenen Jahren die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft stark verbessert. Die Dauer behördlicher Verfahren wurde kontinuierlich gesenkt.

Beispielsweise sei die Dauer behördlicher Verfahren, die zur Errichtung von Betriebsanlagen notwendig sind, kontinuierlich gesenkt worden, informierte Landeshauptmann Herbert Sausgruber am Freitag in der Landeskorrespondenz: „Im Jahr 2002 wurden 70 Prozent der Betriebanlagenverfahren innerhalb von drei Monaten erledigt“. Zügige Betriebsanlageverfahren seien auch ein wichtiges und positives Signal für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg, erinnerte der Landeshauptmann.

Entscheidend für die gute Vorarlberger Situation – die 1998 durch den „Amtsmanagerpreis“-Preis von unabhängiger Seite ausgezeichnet wurde – ist laut Sausgruber, dass die Abwicklung der Behördenverfahren in konzentrierter Form bei den Bezirkshauptmannschaften erfolgt und durch die Entwicklung und Pflege eines Controlling-Systems die Verfahrensdauer auf elektronischem Wege überprüft wird. Dabei wird die Informatik-Anwendung ANABE (Analyse Betriebsanlagenverfahren) eingesetzt.

Die Zahl der Genehmigungsverfahren in Vorarlberg hat sich von 310 im Jahr 1993 auf 530 im Jahr 2002 erhöht. Gleichzeitig halbierte sich laut Sausgruber die durchschnittliche Erledigungsdauer von 161 Tagen (1993) auf 80 Tage (2002). Rund 90 Prozent aller Bewilligungsverfahren (482 von 530) wurden im Vorjahr binnen eines halben Jahres abgeschlossen. „Innerhalb der angegebenen Monatsfristen konnten nicht nur die Betriebsanlagengenehmigungsverfahren nach der Gewerbeordnung abgeschlossen werden“, erläuterte der Landeshauptmann, „gleichzeitig konnten auch alle weiteren Bewilligungsverfahren, die für die Verwirklichung der eingereichten Projekte erforderlich waren, vor allem die Bauverfahren, Wasserrechtsverfahren, Naturschutzverfahren, Forstrechtsverfahren etc. erfolgreich zum Abschluss gebracht werden“.

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