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Prokop-Kritik an Polizei-Fahndung

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Kritik an den Ermittlungsmethoden, die vor zehn Jahren bei den Untersuchungen im Fall Natascha Kampusch angewandt wurden, gab es nun von Innenministerin Liese Prokop (V).

„Mit heutigem Wissen würde man das eine oder andere wahrscheinlich intensiver und besser machen können“, sagte die Ministerin in einem Interview mit der „Wiener Zeitung“ (Dienstagausgabe).

Konkret nannte sie die Fahndung nach dem Täter mittels Ausschlussverfahren: Hätte man sich alle Lieferwagenbesitzer betreffend familiärer und örtlicher Situation (Großraum Wien) genauer angesehen, hätte sich laut Prokop die Zahl der Verdächtigen massiv reduziert: „Wenn ich alle Fragen auf einen Raster gebracht hätte, dann hätte ich vielleicht nicht mehr 700, sondern 25 Personen übrig gehabt. Da ist es dann schon leichter, runter zu prüfen“, sagte Prokop.

Außerdem zeigte sich die Innenministerin überzeugt, dass heutzutage die Fahndung auf Grund modernerer technischer Möglichkeiten erleichtert würde. „Wahrscheinlich würde man heute mit der DNA arbeiten. Bleibt nur die Frage, ob dabei etwas heraus gekommen wäre.“ Schließlich sei Priklopil vorher nicht amtsbekannt gewesen beziehungsweise hätte man in dem mit Bauschutt angefüllten Entführungswagen nur schwer DNA-Spuren von Natascha ausmachen können.

Den seit 1998 ermittelnden Beamten möchte Prokop aber letztlich keine Schuld geben: „Sie haben damals nach bestem Wissen und Gewissen gearbeitet. Es war wohl die größte Fahndung, die wir jemals hatten.“

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