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Prinzen von Monaco unterlagen gegen „Bunte“

Im Streit mit der deutschen Illustrierten „Bunte“ haben die beiden Söhne von Prinzessin Caroline von Monaco eine Niederlage erlitten.

Wie der Burda-Verlag am Freitag in München mitteilte, wies das Landgericht Hamburg die Klagen von Andrea und Pierre Casiraghi wegen Verletzung ihres allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch eine Illustration zurück. Jeder der Prinzen hatte eine Geldentschädigung von mindestens 30.000 Mark (15.339 Euro) gefordert.

Anlass der Klage war eine Illustration, in der die Zeitschrift in einer fiktiven Weihnachtsszene die Prinzen mit ihrer Familie zeigte. Die Zeichnung war auf der Titelseite und im Innenteil des Blattes zu sehen. Der Anwalt von Andrea und Pierre Casiraghi, der Hamburger Medienrechtler Matthias Prinz, machte vor Gericht geltend, es sei nicht hinzunehmen, mit einer Zeichnung in privaten Lebenssituationen dargestellt zu werden, die es so oder ähnlich nicht gebe.

Die Burda-Anwälte argumentierten laut Verlag, dass es sich bei der Weihnachtsillustration um eine völlig harmlose Darstellung handele, die nicht in das Persönlichkeitsrecht des Klägers eingreife. Das Gericht habe sich dieser Ansicht angeschlossen und keinen Anspruch auf Geldentschädigung für die Kläger gesehen.

Bereits im April 1998 war der „Bunten“ die erneute Veröffentlichung der beanstandeten Illustration gerichtlich verboten worden. Das Blatt hielt sich nach eigenen Angaben an den Richterspruch. Im April dieses Jahres unterlag Prinzessin Caroline gegen die Zeitschrift; in dem Prozess ging es um Bild- und Textpublikationen in insgesamt zehn Ausgaben von „Bunte“, darunter auch das Weihnachts-Titelbild von 1997.

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