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Premieren-Sieg für Massa

Felipe Massa hat am Sonntag seinen ersten Formel-1-Grand-Prix gewonnen. Der 25-jährige Brasilianer siegte im 14. WM-Lauf der Saison in der Türkei vor Renault-Pilot Fernando Alonso. Christian Klien ging als Elfter leer aus. 

Nur drei Wochen nach dem Premieren-Triumph von Jenson Button in Ungarn hat der Türkei-Grand-Prix am Sonntag in Akfirat den nächsten neuen Sieger gebracht. Der 25-jährige Brasilianer Felipe Massa gewann den 14. Saisonlauf vor Renault-Pilot Fernando Alonso sowie seinem Ferrari-Teamkollegen Michael Schumacher. Damit baute Titelverteidiger Alonso seine WM-Führung auf den deutschen Rekordchampion auf zwölf Punkte aus. “Das ist ein ganz spezieller Tag für mich. Ich habe so hart gearbeitet, um diesen Moment zu erleben. Ein fantastischer Tag für mich,” lauteten die ersten Worte von Massa, der sichtlich mit Tränen zu kämpfen hatte. Bester Red-Bull-Fahrer war der Vorarlberger Christian Klien als Elfter.

Den Grundstein zum Erfolg legte Massa in der turbulenten Startphase, in der er Schumacher sowie Alonso auf Distanz hielt. Hinter dem Spitzentrio drehte sich beim wilden Anbremsmanöver auf Kurve eins Alonsos italienischer Teamkollege Giancarlo Fisichella, wodurch einige Konkurrenten zum Handkuss kamen und in den Boxen gleich zu Beginn Hochbetrieb herrschte. Erst durch die Safety-Car-Phase nach dem Ausfall von Toro-Rosso-Pilot Vitantonio Liuzzi gab es eine Rangverschiebung in den Top Drei, denn so wie Alonso fuhren in Runde 14 sowohl Massa als auch Schumacher in die Box zum Nachtanken und Reifenwechseln. Da sich “Schumi” anstellen musste, überholte der Spanier den Deutschen und stieß auf Rang zwei vor. Damit waren die Positionen an der Spitze bereits bezogen, denn im spannenden Finish wehrte Alonso sämtliche Angriffe des siebenfachen Champions ab. Am Ende hatte Alonso nur eine halbe Wagenlänge Vorsprung.

Der von Position zehn ins Rennen gegangene Christian Klien machte zwar in der Startphase mit einer Vollbremsung, mit der er eine Kollision mit Fisichella vermied, alles richtig und verbesserte sich gleich auf Rang acht. Die Safety-Car-Phase, in der er sogar auf Platz sechs vorstieß, kam allerdings für den Hohenemser zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. “Da wir noch bis zur 25. Runde Benzin gehabt haben, bin ich nicht reingekommen, was natürlich auch nicht optimal war. Doch in die Box zu kommen, wäre auch nicht richtig gewesen”, erklärte Klien, der nach seinem ersten Stopp von Rang sieben auf 13 zurückgefallen war. Kliens Teamkollege David Coulthard schied im Finish aus, schien aber noch als 15. in der Endwertung auf.

Endstand des Türkei-GP:
1. Felipe Massa (Ferrari): 1:28:51,082 Std.
2. Fernando Alonso (Renault): + 5,575 Sek.
3. Michael Schumacher (Ferrari): 5,656
4. Jenson Button (Honda): 12,334
5. Pedro de la Rosa (McLaren-Mercedes): 45,908
6. Giancarlo Fisichella (Renault): 46,594
7. Ralf Schumacher (Toyota): 59,337
8. Rubens Barrichello (Honda 1:00,034 Min.
9. Jarno Trulli (Toyota): 1 Runde
10. Mark Webber (Williams-Cosworth): 1 Runde
11. Christian Klien (Red-Bull-Ferrari): 1 Runde
12. Robert Kubica (BMW-Sauber): 1 Runde
13. Scott Speed (Toro-Rosso-Cosworth): 1 Runde
14. Nick Heidfeld (BMW-Sauber): 2 Runden
15. David Coulthard (Red-Bull-Ferrari): 3 Runden

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