Polizisten trugen unterkühlten Mann eineinhalb Kilometer

Drei Polizisten haben in den frühen Sonntagmorgenstunden in Wagrain einem stark unterkühlten Mann womöglich das Leben gerettet. Sie trugen den betrunkenen 23-Jährigen aus der Wagrainerarche eineinhalb Kilometer zurück zum Polizeiauto.


Eine Anrainerin meldete gegen 4.00 Uhr via Notruf, dass sie Hilferufe in der Nähe ihres Hauses gehört habe. Die drei Polizisten, darunter auch ein Polizeischüler, stellten ihren Streifenwagen aufgrund des Neuschnees vor einem Schranken ab und machten sich zu Fuß auf den Weg zur Wagrainerarche. Nach wenigen Metern bemerkten die Polizisten leicht zugeschneite Spuren und folgten diesen durch unwegsames Gelände. Nach einiger Zeit hörten die Beamten schließlich leise Hilferufe.

Die Beamten folgten den Rufen und fanden einen 23-jährigen Einheimischen, der im Schnee lag. Der Mann war augenscheinlich alkoholisiert, deutlich unterkühlt und klagte, dass er kein Gefühl mehr in den Armen habe. Die Polizisten trugen den Unterkühlten mit Bergegriffen den gesamten Weg zurück zum Schranken. Dort wartete bereits ein Rettungswagen. Das Rote Kreuz brachte den Mann in das Krankenhaus Schwarzach. Die Ärzte stellten Prellungen und eine starke Unterkühlung fest. Warum der Mann sich im Gelände verirrt hat, ist noch unklar.

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