Polizisten erschießen Räuber in NÖ: Hergang des Tankstellen-Überfalls

Diese Pistole (Softgun) hatte der Mann beim Aussteigen in der Hand
Diese Pistole (Softgun) hatte der Mann beim Aussteigen in der Hand ©LPD NÖ
Am Donnerstagabend fielen im Bezirk Neunkirchen tödliche Schüsse auf einen 21-jährigen Tankstellenräuber. Nun gab die Polizei Details zum vorangegangenen Raubüberfall in Wiener Neustadt bekannt.
Schüsse nach Überfall
Messer und Schusswaffen

Zum Ablauf des Raubüberfalls in Wiener Neustadt teilte die NÖ Landespolizeidirektion mit, dass der zunächst Unbekannte gegen 22.00 Uhr eine Tankstelle in Wiener Neustadt betreten hatte.

Überfall auf Tankstelle

Anfangs verhielt er sich wie ein gewöhnlicher Kunde, zog jedoch nach dem Kauf einer Packung Zigaretten eine Faustfeuerwaffe aus einem Rucksack und sagte “das ist ein Überfall – Geld her”.

Daraufhin flüchtete die Angestellte aus dem Verkaufsbereich nach draußen in den Bereich der Zapfsäulen. Auch der Verdächtige verließ den Shop – ohne Beute – und fuhr davon.

Zeugin half der Polizei – tödliche Schüsse

Die Frau merkte sich wesentliche Fragmente des Autokennzeichens und auch die Farbe des Fahrzeugs. Eine knappe halbe Stunde später endete die Alarmfahndung bei Neunkirchen mit der tödlichen Schussabgabe. Die Tankstellenmitarbeiterin hatte geistesgegenwärtig gehandelt, sagte NÖ Polizeisprecher Johann Baumschlager. Sie blieb unverletzt.

Polizisten in Notwehrsituation

Baumschlager betonte die Notwehrsituation der Beamten. Trotz mehrmaliger Aufforderung habe der Verdächtige die Waffe – auch noch beim Aussteigen – auf die Polizisten gerichtet.

Im Zuge der Verfolgung hatte eine der beteiligten Streifen das Fluchtfahrzeug überholt und sich anschließend quer auf der Straße postiert. Ein Polizeifahrzeug blieb hinter dem Pkw, ein weiteres stellte sich nach der durch den quer gestellten Wagen der Kollegen erzwungenen Anhaltung seitlich neben das Fluchtauto.

(apa/red)

  • VIENNA.AT
  • Österreich
  • Polizisten erschießen Räuber in NÖ: Hergang des Tankstellen-Überfalls
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen