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Polizei geht bei Anschlag in Wien weiter von Einzeltäter aus

Der Wiener Polizeipräsident Gerhard Pürstl bleibt bei der Einzeltäter-Theorie rund um den Anschlag in Wien
Der Wiener Polizeipräsident Gerhard Pürstl bleibt bei der Einzeltäter-Theorie rund um den Anschlag in Wien ©APA/HERBERT NEUBAUER
Nach dem Terror-Anschlag vor acht Tagen in der Wiener Innenstadt, der vier Menschen das Leben gekostet hat, geht die Wiener Polizei weiter davon aus, dass der von der Exekutive erschossene Attentäter ein Einzeltäter war.
So bewegte sich der Täter beim Anschlag
"Stammte aus vollkommen normaler Familie"

Im Ö1-"Mittagsjournal" meinte Polizeipräsident Gerhard Pürstl, es gebe aktuell keine Hinweise, dass der 20-Jährige von einem Helfer von seiner Wohnung in der Donaustadt ins Stadtzentrum gebracht wurde.

Pürstl sieht keine Hinweise, dass Täter begleitet wurde

"Zur Zeit deutet alles darauf hin, dass es sich um einen Einzeltäter gehandelt hat", betonte Pürstl. Wie der mit einem Sturmgewehr, einer Faustfeuerwaffe, einer Machete und reichlich Munition ausgestattete 20-Jährige ins Bermuda-Dreieck gekommen ist, sei Gegenstand von Ermittlungen, die sich laut Pürstl gleichermaßen umfangreich wie schwierig gestalten.

Polizeipräsident zu möglichen Pannen ausweichend

Auf die Frage, ob ohne mittlerweile evident gewordene Pannen, insbesondere Fehleinschätzungen seitens des Verfassungsschutzes im Vorfeld des Anschlags dieser verhindert hätte werden können, reagierte Pürstl ausweichend. Dies werde von einer Untersuchungskommission sowie dienstrechtlich geprüft.

(APA/Red)

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