Politiker Efgani Dönmez verteidigte Tochter mit Messer

Der Politiker wollte seine Tocher schützen und zog ein Messer.
Der Politiker wollte seine Tocher schützen und zog ein Messer. ©APA/HERBERT PFARRHOFER
Weil ein Unbekannter seine Tochter am Sonntagabend in Linz angespuckt hatte, wollte der Politiker Efgani Dönmez sein Kind schützen und zog ein Klappmesser, um den Mann zurückzudrängen.

Der frühere Grünen- und ÖVP-Mandatar und "wilde" Abgeordnete Efgani Dönmez ist Sonntagabend in Linz bei einer Auseinandersetzung verletzt worden. Er hatte, nachdem ein Mann seine Tochter angespuckt hatte, ein Messer gezogen, woraufhin er wiederum mit einem Schirm attackiert wurde. Die Polizei bestätigte gegenüber der APA den Vorfall, ein politischer Hintergrund wird ausgeschlossen.

Dönmez zog Messer: Mit Schirm attackiert

Dönmez war um 21.30 Uhr mit seiner Tochter in der Landstraße auf ein Eis. Als die beiden mit dem Rad nach Hause fahren wollten, sei plötzlich der Mann vor das Rad der Tochter gesprungen und habe sie angespuckt. Er wollte sein Kind schützen und zog ein Klappmesser, um den jungen Mann, angeblich ein Tschetschene, zurückzudrängen, schilderte der Abgeordnete den Vorfall der APA.

Daraufhin sei der Mann in ein Wettbüro verschwunden und mit einem Regenschirm zurückgekommen. Mit diesem schlug er offenbar auf Dönmez ein, der laut seinen Angaben das Messer inzwischen wieder verstaut hatte. Dabei wurde der Politiker am rechten Arm und am kleinen Finger verletzt und musste zur ambulanten Behandlung ins Spital.

Angreifer laut Polizei festgenommen

Der Angreifer wurde laut Polizei vorübergehend festgenommen, seiner Schilderung nach habe er sich mit dem Regenschirm vor dem Messer schützen wollen.

Die Polizei wird den Zwischenfall bei der Staatsanwaltschaft anzeigen. Die Türkische Kulturgemeinde (TKG), laut Eigenangabe eine "Plattform vereinserfahrener Türken und Österreicher", hat den Vorfall am Montag publik gemacht.

(APA/Red)

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