Platzverbot vor Hofburg beim Akademikerball in Wien wird kritisiert

Die Protest-Veranstalter kritisieren das Platzverbot.
Die Protest-Veranstalter kritisieren das Platzverbot. ©APA
Das von der Polizei am Tag des Wiener Akademikerballs verhängte Platzverbot bei der Hofburg wird von der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) und dem Bündnis "Jetzt Zeichen setzen" kritisiert. Ein Platzverbot sei "keinesfalls gerechtfertigt", so die Protest-Veranstalter.
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Hintergründe der Veranstaltung

Das Bündnis bestehe darauf, “dass die friedliche Kundgebung am Heldenplatz unter dem Motto ‘Kein Europa des Rechtsextremismus!’ am 24. Jänner stattfinden kann”, hieß es in eine Aussendung.

Platzverbot vor Hofburg “keinesfalls gerechtfertigt”

Ein Platzverbot sei “keinesfalls gerechtfertigt”, in den letzten beiden Jahren habe jeweils eine friedliche Kundgebung des Bündnisses am Heldenplatz stattgefunden. Die Kundgebung sei ausdrücklich auch von der Polizei gelobt worden, hieß es in der Aussendung.

Kritik an der Wiener Polizei

Auch die ÖH – als einer der Beteiligten am Bündnis – kritisierte die Ankündigung des Platzverbotes. “Mit dieser Maßnahme agiert die Polizei eindeutig eskalationsfördernd und demokratiefeindlich. Eine Kundgebung gegen rechtes und rassistisches Gedankengut darf 2014 in Österreich nicht untersagt werden”, so Bernhard Lahner vom Vorsitzteam der ÖH in einer Aussendung. “Der Held_innenplatz muss, wie in den letzten Jahren auch, für den friedlichen Protest freigegeben werden”, forderte er. (APA)

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