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Platzverbot beim Akademikerball 2019: Sperrzone in Wien im Detail

Das Platzverbot rund um den Wiener Akademikerball 2019 im Detail.
Das Platzverbot rund um den Wiener Akademikerball 2019 im Detail. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Auch heuer wird es rund um den Wiener Akademikerball und den geplanten Protesten ein Platzverbot in der Wiener Innenstadt geben. Dieses ist heuer kleiner angelegt als im Vorjahr, auch das Polizeiaufgebot wurde zurückgefahren. Alle Infos zur Sperrzone finden Sie hier.
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Das Platzverbot rund um den Wiener Akademikerball ist kleiner angelegt als in den Vorjahren, geht aus der am Donnerstag veröffentlichten Verordnung hervor. Außerdem werden “maximal 1.900 Beamte im Einsatz sein – ca. ein Drittel weniger als im Jahr 2018”, sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger.

Sperrzone in der Wiener Innenstadt

Die Sperrzone rund um den Heldenplatz endet bei der Ringstraße, die Staatsoper ist diesmal nicht eingeschlossen. In den vergangenen Jahren seien weniger Teilnehmer als erwartet bei den Demonstrationen gegen den Akademikerball verzeichnet worden, erläuterte Eidenberger. “Es gab keine relevanten Vorfälle.” Nun sei zumindest der Ring vom behördlichen Platzverbot ausgenommen, damit Verkehrsbehinderungen möglichst klein gehalten werden, betonte der Sprecher.

Das Platzverbot tritt am Freitag um 17.00 Uhr in Kraft. Der Demonstrationszug startet um 16.00 Uhr am Schottentor bei der Universität und führt über die Wipplingerstraße zum Stephansplatz, wo die Kundgebung bis 22.00 Uhr angemeldet ist. Die Polizei rechnet aus der Erfahrung der vergangenen Jahre damit, dass sich die Demo schon früher auflösen könnte und einige Teilnehmer in Richtung der Sperrzone weiterziehen.

Akademikerball-Demo: Mehrere tausend Demonstranten erwartet

Erwartet werden laut Eidenberger “mehrere tausend” Demonstranten. Bei der Polizei angemeldet wurde die Kundgebung für 2.000 bis 3.000 Personen. Als Veranstalter tritt ein Zusammenschluss mehrerer Organisation auf. Die “Offensive gegen Rechts” ruft bereits seit einiger Zeit zur Teilnahme an der Demonstration auf. Dem schloss sich am Donnerstag die Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) an. “Bei dieser vermeintlichen Tanzveranstaltung handelt sich um das größte Vernetzungstreffen der europäischen extremen Rechten in Österreich”, hieß es in einer ÖH-Aussendung.

Platzverbot und Demo: Verkehrseinschränkungen in der Wiener Innenstadt

Wegen der Demonstration und des Platzverbots ist “ab ca. 16.00 Uhr im innerstädtischen Bereich mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen, vor allem abschnittsweise an der Ringstraße sowie den Ausweichrouten”, warnte die Polizei. Auch bei den Zufahrten zur Staatsoper, zum Burgtheater und dem Rathausplatz könne es zu Verzögerungen kommen. In der Umgebung müsse mit Verkehrsanhaltungen und Umleitungen gerechnet werden. Die Citybuslinien 1A, 2A und 3A sind ab etwa 14.00 Uhr nicht in Betrieb, informierten die Wiener Linien. Bei den Straßenbahnlinien 1, 43, 44, 71 und D kommt es zu Änderungen auf den Routen.

(APA/Red)

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