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Pistons holen NBA-Titel

Die Detroit Pistons haben sich den NBA-Titel gesichert. Die Pistons gewannen gegen die LA Lakers das fünfte Spiel mit 100:87 und bezwangen damit die favorisierten Kalifornier in der Finalserie 4:1.

Für die Mannschaft aus der Automobil-Metropole ist es der erste Titel seit 1990. Das Team von Trainer Larry Brown, der seine erste NBA-Meisterschaft in dessen 31-jähriger Karriere feierte, zeigte sich im heimischen Palace of Auburn Hills erneut geschlossener und ausgeglichener als das Star-Ensemble aus Los Angeles um Shaquille O’Neal und Kobe Bryant. Mit Richard Hamilton (21 Punkte), Chauncey Billups (14), Ben Wallace (18), Tayshaun Prince (17) und Rasheed Wallace (11) sorgten gleich fünf Spieler der Pistons permanent für Gefahr und Punkte, während bei den Lakers wieder nur O’Neal (20) und Bryant (24) Normalform erreichten.

Die als haushohe Favoriten in die Finalserie gestarteten Kalifornier enttäuschten auf der ganzen Linie und verloren auch das dritte Auswärtsspiel in Detroit und somit das gesamte Finale. Im Duell gegen das Überraschungsteam aus Michigan hatte man zuvor eigentlich nur gerätselt, wie hoch der Sieg für die Lakers ausfallen würde. Lakers-Coach Phil Jackson verpasste damit seinen bereits zehnten Titel als Trainer, für Los Angeles wäre es der vierte in den vergangenen fünf Jahren gewesen.

Als der Sensations-Titel für die Detroit Pistons perfekt war, gab es kein Halten mehr. Spieler und Fans feierten im Konfetti-Regen ausgelassen die dritte Meisterschaft in der NBA nach 1989 und 1990, durch die der Pokal erstmals seit sechs Jahren wieder an die Ostküste geht. „Wir sind die Besten der Welt”, schrie Chauncey Billups, der zum wertvollsten Spieler des Finales gewählt wurde. Und Coach Larry Brown, für den es der erste Titelgewinn in seiner Karriere war, meinte gerührt: „Das ist ein unglaubliches schönes Gefühl.” In der City von Detroit gab es spontane Feiern.

„Es ist wie ein Märchen für Detroit, aber sie waren die bessere Mannschaft”, gratulierte Lakers-Coach Phil Jackson fair. Das Star-Ensemble aus Kalifornien steht nun vor einer ungewissen Zukunft. Jackson und Altstar Karl Malone werden ihren Rücktritt wohl in den nächsten Wochen bekannt geben. Bryant und O’Neal tragen sich mit Wechsel-Gedanken, auch Gary Payton kann den Verein verlassen. Malones Abgang von der Basketball-Bühne geriet zu einem traurigen Abschied. Auch im 19. Anlauf blieb dem „Mailman” der große Wurf versagt. Wegen einer Knieverletzung musste der 40-Jährige von der Bank aus mitverfolgen, wie sich sein großer Traum vom ersten NBA-Titel in Luft auflöste.

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