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Pfizer-Impfstoff kann einen Monat aufgetaut gelagert werden

Längere Lagerdauer soll Flexibilität bei Impfungen erhöhen
Längere Lagerdauer soll Flexibilität bei Impfungen erhöhen ©APA/AFP
Der Corona-Impfstoff von BioNTech und Pfizer kann nun einen Monat lang im Kühlschrank aufbewahrt werden und nicht mehr nur fünf Tage. Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) stimmte am Montag einer entsprechenden Ausweitung der Lagerfrist zu. Der "aufgetaute, unverdünnte Impfstoff" könne bei Kühlschranktemperaturen von zwei bis acht Grad nun für 31 Tage gelagert werden statt wie bisher für fünf Tage, teilte BioNTech mit.

Innerhalb des verlängerten Zeitraums ist der Transport der Durchstechflaschen demnach noch für maximal zwölf Stunden möglich. Ist der Impfstoff verdünnt, muss er wie bisher innerhalb von sechs Stunden verabreicht werden. Die erweiterte Lagerungsdauer gilt laut Unternehmen ab sofort für "alle derzeit verfügbaren und zukünftigen Chargen".

Die EMA geht davon aus, dass die neue Lagerfrist die Planung und Logistik der Impfkampagnen in den EU-Mitgliedstaaten erleichtert. Unmittelbar nach der Zulassung des BioNTech-Vakzins war dessen Kühlung und Lagerung noch deutlich aufwendiger gewesen.

(APA/AFP)

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