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Pegida Wien distanziert sich von angeblichem Hitlergruß bei Demo

Bei der Pegida-Kundgebung am Montag in der Wiener Innenstadt
Bei der Pegida-Kundgebung am Montag in der Wiener Innenstadt ©APA
Am Dienstag hat sich "Pegida Wien" von Teilnehmern ihrer Aktion am Montag, die etwa den Hitlergruß gezeigt haben sollen, distanziert. Auf Facebook und in einem Statement von Sprecher Georg Immanuel Nagel war von "Provokateuren" die Rede.
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Termin für eine weitere Pegida-Demo in Wien, die angekündigt wurde, gibt es noch keinen.

“Provokateure” bei der Demo?

Bei der Kundgebung auf der Freyung in Wien sollen einzelne Teilnehmer den Hitlergruß gezeigt haben. Dies sei aber “in keiner Weise ein Eindruck gewesen, der sich für die Teilnehmer vor Ort ergab”, erklärte Nagel. Die Organisation könne aber “bei aller Anstrengung nicht ausschließen, dass sich vereinzelt Provokateure – von links oder rechts – unter uns gemischt hatten, die nicht sofort aus der Masse entfernt werden konnten”. Von diesen Provokationen distanziere man sich “natürlich aufs Schärfste”, hieß es. Kritisiert wurde, dass Medien durch solche Berichte einen “falschen Gesamteindruck” vermitteln würden.

Hitlergruß bei Pegida Wien-Demo

“Wir wissen nicht, wer dieser Mann war und warum er diese Gebärde ausführte. Wir gehen davon aus, dass es sich um einen Provokateur handelt”, so Nagel in einem Statement zur APA. Es könne sich um jemanden handeln, der die “linksextremen Blockierer provozieren” wollte oder um einen Provokateur, der die “friedliche und reguläre Pegida-Kundgebung” diskreditieren habe wollen.

Nächste Pegida-Demo in Linz

Als nächstes gebe es nun eine Demo der “Pegida Oberösterreich” am Sonntag in Linz. Es sei davon auszugehen, dass bei dieser auch Unterstützer der Wiener Organisation dabei sein werden. Auch in Wien werde es “früher oder später” wieder eine Aktion geben. Ein genauer Termin steht dafür aber noch nicht fest.

Rechtsextreme Teilnehmer stören nicht

Dass bei der gestrigen Kundgebung auch Vertreter der rechtsextremen Identitären dabei waren, stört einen “Pegida”-Sprecher nicht: “Die Identitären sind völlig unbescholten, da grenzen wir uns überhaupt nicht ab. Das ist eine interessante Jugendbewegung, die ein sehr intelligentes Programm hat.” Die Teilnehmerzahl habe jedenfalls die Erwartungen der Organisatoren übertroffen.

Polizei bestätigt und verteidigt Presse-Kessel

Die Wiener Polizei hat am Dienstag indessen bestätigt, dass rund um die Pegida-Kundgebung am Montagabend kurzfristig auch Journalisten eingekesselt wurden. Dies sei aber nicht zu vermeiden gewesen und man habe die Pressemitarbeiter, so sie als solche identifiziert werden konnten, rasch hinausgeleiten können. Dies sagte Polizeisprecher Roman Hahslinger der APA, der selbst im Kessel gelandet war.

Identitäten bei Pegida-Demo festgestellt

Die linken Demonstranten hätten sich durch “Störung einer Versammlung” strafbar gemacht, die Pegida-Seite wiederum verstieß nach Ende ihrer Versammlung gegen das Versammlungsgesetz, “weil sie nicht gegangen sind”. Und deshalb habe die Polizei jede Menge Identitäten feststellen müssen, so die Polizei. Dies müsse schnell gehen, und damit “niemand entkommt, denn man will ja alle gleich behandeln”, sei ein “Kessel” das gebotene Mittel.

Journalisten hinausgeleitet

Dass sich in dem auch Medienmitarbeiter wiederfanden, sei nicht zu vermeiden gewesen – “ich war ja selber drinnen”, sagte Hahslinger. Man habe das aber “relativ schnell abgeklärt”, und er habe den Kessel mit den Journalisten verlassen. Allerdings: Personen, die keinen Presseausweis hatten und den Polizeisprechern auch nicht persönlich als Berichterstatter bekannt waren, habe man nicht gehen lassen können. Diese könnten ihre Anwesenheit zum Zwecke der Berichterstattung jedoch im weiteren Verfahren geltend machen.

(apa/red)

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