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Pegida-Demo in Wien: Polizeieinsatz hat bis zu 800.000 Euro gekostet

Bis zu 800.000 Euro hat der Polizeieinsatz am Montag gekostet.
Bis zu 800.000 Euro hat der Polizeieinsatz am Montag gekostet. ©AP
Nach der ersten Pegida-Demo in Wien, am 2. Februar 2015, dauern die Ermittlungen der Polizei an: Man sei "am Sammeln und am Ausforschen", um den Vorwürfen der NS-Wiederbetätigung nachzugehen, berichtete Polizeisprecher Roman Hahslinger am Mittwoch. Die Kosten für den Polizeieinsatz schätzte er auf bis zu 800.000 Euro.
Sprecher tritt zurück
Konsequenzen gefordert
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Bei den “Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes” waren am Montag Rechtsextreme mit von der Partie. Der Hitlergruß kam ebenso zum Einsatz wie der sogenannte Kühnen-Gruß, auch “Heil Hitler”-Rufe waren zu hören. Die Exekutive musste sich danach den Vorwurf gefallen lassen, nicht sofort gegen solche Verstöße gegen das Verbotsgesetz eingeschritten zu sein. Und so versicherte die Landespolizeidirektion Wien am Mittwoch auch via Twitter nochmals, man ermittle “auf Hochtouren”: “Null Toleranz für Nazi-Wiederbetätigung.”

Polizei wertet Aufnahmen aus

Man sei immer noch dabei, Foto- und Videoaufnahmen auszuwerten, erläuterte dazu Hahslinger. Dabei verfüge man über exzellentes Material, zeigte er sich zum Ermittlungserfolg zuversichtlich. Die zahlreichen Anzeigen, die bereits erstattet wurden – auch wegen Versammlungsstörung bzw. Verbleib nach Beendigung der Versammlung – würden nun ebenfalls ausformuliert, was teilweise durch Kollegen aus den Bundesländern, die in Wien im Einsatz waren, erledigt werde.

Weitere Pegida-Veranstaltungen geplant

Kontakt mit der Polizei in Linz bestätigte Hahslinger, die Kollegen hätten sich “bei uns erkundigt”, allerdings sei die dortige Pegida-Kundgebung natürlich deren Sache. In Wien – wo Sprecher Georg Immanuel Nagel am Mittwoch seinen Rückzug verkündet hatte – wurde vorerst keine weitere Versammlung angezeigt.

Der Polizeieinsatz am Montagabend hat ungefähr zwischen 700.000 und 800.000 Euro gekostet, so Hahslinger. Zu Vergleich: Jener am Freitag zuvor anlässlich des Wiener Akademikerballs hatte mit 1,5 Millionen, zu Buche geschlagen. (APA)

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