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Parkpickerl-Regelung bis 22 Uhr?

Gegen die Idee, die Kurzpark-Regelung in den "Parkpickerl-Bezirken" bis 22 Uhr auszudehnen, regt sich breiter Widerstand.

Die Wiener Wirtschaftskammer ist gegen eine zeitliche Ausdehnung des so genannten Parkpickerls in Wien. Dies würde der Gastronomie und auch Firmen massiv schaden, warnte Kammerpräsidentin Brigitte Jank vor Journalisten. Zuletzt haben bereits FPÖ und ÖVP die Pläne kritisiert. Laut Stadt Wien soll in den Bezirken 1 bis 9 sowie 20 die Parkraumbewirtschaftung von 20.00 auf 22.00 Uhr ausgedehnt werden.

Anrainer können in den betreffenden Bezirken parken, wenn sie sich ein – kostenpflichtiges – Parkpickerl besorgen. Alle anderen müssen Parkscheine lösen und können ihr Auto nur eine begrenzte Zeit abstellen. Laut Wiener Wirtschaftskammer ist eine zeitliche Ausdehnung den Anrainern nicht wirklich sinnvoll: „Das bringt höchstens eine kurzfristige Entlastung.“

Frei gewordene Parkplätze wären durch steigende Kfz-Zulassungen rasch wieder besetzt, hieß es. Manche Bewohner würden ihr Fahrzeug dann auch nicht mehr in Garagen, sondern wieder auf der Straße abstellen. Besonders negativ betroffen wäre die Gastronomie, so Jank. Bis zu sechs Prozent der Pkw-Kunden würden nach eigenen Angaben ein anderes Lokal bzw. eine andere Veranstaltungsstätte besuchen, wenn die Zeiten der Parkraumbewirtschaftung verlängert werden.

Die innerstädtische Wirtschaft werde dadurch geschwächt, zeigte sich die Kammerpräsidentin überzeugt. Betroffen seien auch Firmen, die derzeit kein Parkpickerl haben und ihre Autos nach Betriebsschluss auf der Straße abstellen. Sie müssten in Zukunft bis 22.00 Uhr Parkscheine lösen.

Von Seiten der Stadt Wien wurde bestätigt, dass eine Ausdehnung angedacht – jedoch noch nicht entschieden ist. Laut einer Sprecherin von Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker (S) wird die entsprechende Abstimmung am 28. März in der „Kommission für Parkraumbewirtschaftung“ stattfinden.

In der Kommission sitzen die Bezirksvorsteher, Vertreter des Magistrats, der Wirtschafts- und Arbeiterkammer sowie der Rathausparteien. Bisher, so hieß es heute, haben sich mit Ausnahme der City alle Bezirke für eine Ausdehnung ausgesprochen.

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