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Panzerunfall in Allentsteig: 21-Jähriger Fahrer tödlich verunglückt

Der Panzerunfall in Allentsteig ereignete sich mit einem "Saurer", der Fahrer starb. (Symbolbild)
Der Panzerunfall in Allentsteig ereignete sich mit einem "Saurer", der Fahrer starb. (Symbolbild) ©APA/BUNDESHEER
Am Donnerstag stürzte ein Schützenpanzer des Typs "Saurer" ohne Munition auf dem Truppenübungsplatz in Allentsteig in ein Loch. Der 21-jähriger Fahrer starb bei dem Unfall, ein 27-jähriger Niederösterreicher wurde verletzt.
Bilder aus Allentsteig
Ein Soldat stirbt bei Unfall
Panzerunfall in Allentsteig

Um 10 Uhr ereignete sich der tödliche Unfall am Truppenübungsplatz in Allentsteig, wie das Verteidigungsministerium am Donnerstag mitteilte.  Dabei wurde der Fahrer, ein 21-jähriger Wachtmeister des Bundesheeres aus Niederösterreich, getötet.

Ein weiterer Berufssoldat, ein 27-jähriger Wachtmeister aus Niederösterreich, wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Lagen über den Grad seiner Verletzungen zunächst keine Angaben vor, gab das Bundesheer am späten Nachmittag bekannt, dass es leicht verletzt sei.

Panzer stürzte in Loch: Fahrer starb in Allentsteig

Vier Grundwehrdiener, die sich auch in dem Militärfahrzeug befunden hatten, blieben unverletzt. Die Betroffenen würden psychologisch betreut. An Rettungskräften waren neben dem Hubschrauber Rettungs- und Krankenwagen des Roten Kreuzes eingesetzt.

Das Bundesheer sei tief betroffen über den schweren Unfall, der sich im Rahmen einer Ausbildung ohne Munition ereignet hatte. Eine Untersuchungskommission sei bereits eingesetzt, um den genauen Unfallhergang aufzuklären.

Darabos ist tief betroffen

Auch Verteidigungsminister Norbert Darabos zeigte sich tief betroffen: “Derart tragische Zwischenfälle können wir trotz aller Bemühungen um die Sicherheit unserer Soldatinnen und Soldaten leider niemals vollkommen ausschließen”, so Darabos.

Das Bundesheer bedauerte den schweren Unfall. Norbert Darabos sicherte den Angehörigen der beiden Oper Unterstützung und Beistand zu. Man werde den Unfall genau untersuchen. Eine eigene Kommission sei vor Ort zur Klärung der Unglücksursache. Sie bestehe aus einem Militärarzt, einem Juristen, einem Kraftfahroffizier und wird von einem Fachoffizier geleitet, so das Bundesheer weiters.

(APA/Red)

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