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Palästina verurteilt Maher-Angriff

Die palästinensische Regierung hat am Montag den Angriff von Palästinensern auf den ägyptischen Außenminister Ahmed Maher auf der Esplanade des Jerusalemer Tempelbergs scharf verurteilt.

Maher war während des Gebets beim dritthöchsten islamischen Heiligtum nach Mekka und Medina von Gläubigen als „Minister eines Verräterlandes“ beschimpft und misshandelt worden. Er wurde anschließend von der israelischen Polizei in ein Krankenhaus eingeliefert. Eine solche Aggression müsse mit Entschiedenheit verurteilt werden, erklärte ein palästinensischer Regierungssprecher in Ramallah.

Ägypten hatte 1979 unter Präsident Anwar Sadat als erstes arabisches Land einen Separatfrieden mit Israel geschlossen. Präsident Hosni Mubarak hatte unlängst erklärt, die Menschen in den arabischen Ländern könnten die derzeitige Situation in den von Israel besetzten Palästinensergebieten und die Zerstörung des Friedensprozesses durch Israel nicht hinnehmen. Der Terrorismus sei international nicht wirksam zu bekämpfen, wenn Israel den Palästinensern weiterhin ihre Rechte vorenthalte.

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