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ÖSV-Adler auf Platz zwei

Österreichs Ski-Adler sorgten am Samstag Abend beim Mannschafts-Skispringen für den ersten Stockerlplatz bei der Vor-WM in Lahti. [5.3.2000]

Andreas Goldberger, Stefan Horngacher, Martin Höllwarth und Andreas Widhölzl, die nach dem ersten Durchgang noch an fünfter Stelle gelegen waren, landeten mit 894,7 Punkten an zweiter Stelle dieses nur zum Nationencup zählenden Bewerbs. Der Sieg ging zum dritten Mal an diesem Schauplatz in einem Teambewerb an Gastgeber Finnland mit 922,8 Zählern. Rang drei holte Mannschafts-Weltmeister Deutschland (824,3), der deutlich distanziert wurde.

Toni Innauer, Spartendirektor im ÖSV für Skispringen und die nordische Kombination, vertrat den zum Wasa-Lauf abgereisten Alois Lipburger und zog eine zufriedene Bilanz nach einem für die Springer langen Tag. „Unsere Burschen haben gute Möglichkeiten gezeigt, vor allem der zweite Durchgang im Mannschaftsspringen war sehr gut. Es war eigentlich jeder in seiner Gruppe der Beste“, meinte Innauer. Auch mit dem Abschneiden auf der Normalschanze am Vormittag habe sich die Mannschaft sehr stark präsentiert. „Wir haben in der Höhle des Löwen Zähne gezeigt“, fand Innauer ein Jahr vor der WM auf der windanfälligen Anlage plakative Worte.

Nach dem ersten Durchgang des zweiten Teambewerbs der Saison hatte es gar nicht gut für Österreich ausgesehen, als man nur an fünfter Stelle gelegen war. Doch schon der erste Satz von Goldberger auf 124,5 m sicherte den Österreichern den Sprung auf Platz zwei, den die rot-weiß-rote Equipe auch bis zum Schluss-Springer Widhölzl nicht mehr abgab. Unantastbar an diesem Tag waren – abgesehen von den ersten beiden Sprüngen, nach denen jeweils Deutschland geführt hatte – die Finnen. Mit einem 122,5 m-Flug, genausoweit wie unmittelbar zuvor Widhölzl, sicherte Janne Ahonen seiner Mannschaft den bereits dritten Team-Erfolg in Lahti, den insgesamt sechsten überhaupt für Suomi.

Am Sonntag steht noch der Großschanzen-Einzelbewerb auf dem Programm, für den Innauer die Österreicher stärker einschätzte, als auf dem kleinen Bakken. Vor allem mit Goldberger, der mit 127 Metern im ersten Durchgang übrigens den von Primoz Peterka und Masahiko Harada gehaltenen Schanzenrekord egalisierte, rechnete Innauer stark. „Er wäre reif für den Sieg. Außerdem ist es imponierend, wie er seinen schweren Sturz auf dieser Anlage vor drei Jahren weggesteckt hat.“

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