Ostösterreicher sind oft „Gurtenmuffel“

Symbolfoto |&copy Bilderbox
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Besonders tief gesunken ist die Anschnallmoral in Wien, wo 39 Prozent der Lenker und 46 Prozent der Beifahrer auf den Gurt verzichten.

In ganz Österreich sitzt knapp ein Drittel der Auto- und Beifahrer ohne Gurt im Auto. Das sind Ergebnisse einer am Montag, zum kommenden Weltgesundheitstag veröffentlichten Studie des ÖAMTC.

Im Fond verzichten sogar 68 Prozent der Österreicher auf den Sicherheitsgurt. „Besonders Besorgnis erregend ist, dass auf Österreichs Straßen 26 Prozent der Kinder von ihren Eltern im Auto nicht gesichert mitgeführt werden“, kritisierte Roman Michalek, ÖAMTC-Verkehrssicherheitsexperte.

Bei der Erhebung des Clubs zeigte sich ein Ost-West-Gefälle: Wesentlich besser als in Wien ist die Anschnallmoral bereits unter den St. Pöltnern, wo 87 Prozent der Lenker und 80 Prozent der Beifahrer auf die Sicherheit des Gurtes vertrauen. Die Vorarlberger gehen bei der Kindersicherheit mit sehr gutem Beispiel voran: 94 Prozent der Kinder sind in Bregenz gesichert unterwegs. Die Wiener hingegen belegen auch bei der Frage Kindersicherheit den letzten Platz: Nur 61 Prozent der kleinen Passagiere werden von den Eltern im Auto gesichert.

Die Erhebung des ÖAMTC zeigt, dass Frauen öfter bereit sind zum Gurt zu greifen als Männer. Lediglich 64 Prozent der Lenker legen den Gurt an und nur 58 Prozent der Mitfahrer auf den Beifahrersitzen. Bei den Frauen sind jeweils 78 Prozent als Lenkerinnen und Beifahrerinnen angeschnallt. Ähnlich die Ergebnisse auf den Rücksitzen: Hier stehen 35 Prozent angeschnallte Mitfahrerinnen 30 Prozent Mitfahrern gegenüber.

Redaktion: Michael Grim

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