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Opposition führt Anrainerbefragung zur Mariahilfer Straße durch

Die Mariahilferstraße ist nicht nur die bekannteste, sondern auch die meist diskutierte Straße in ganz Wien.
Die Mariahilferstraße ist nicht nur die bekannteste, sondern auch die meist diskutierte Straße in ganz Wien. ©apa
Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou plant Verkehrberuhigung der Mariahilfer Straße. Jetzt werden die Anrainer befragt.
ÖVP gegen FuZo
950 Wiener machen Vorschläge zur Umgestaltung
Round Table zur Mahü
Dialog mit den Anrainern im November 2011

Im November vergangenen Jahres beteiligten sich bereits 950 Wiener  und brachten im Internet eigene Vorschläge zur Um-, bzw. Neugestaltung der Shoppingmeile ein. Konkrete Ergebnisse konnten danach nicht vermeldet werden. Auch ein Runder Tisch im Jänner 2012 brachte keine Einigung. Im Raum stehen seitdem als mögliche Varianten die Umwandlung in eine Fußgängerzone, eine Shared-Space-Lösung oder eine Mischform aus beidem.

Welche Variante bevorzugen die Anrainer für “ihre” Mahü?

Nun hat die Opposition die Initiative ergriffen und eine Bürgerbefragung   in den Anrainerbezirken Mariahilf und Neubau gestartet, um herauszufinden, welche der Varianten die meiste Zustimmung bei der Bevölkerung findet oder ob alles beim Alten bleiben soll. In den vergangenen Tagen wurden 33.000 Postkarten an Haushalte in den beiden Bezirken verschickt. Darauf findet sich die Frage, ob die Mariahilfer Straße umgestaltet werden soll oder nicht. Im Falle des Wunsches nach Umgestaltung können die Befragten aus unterschiedlichen Varianten wählen, von Fußgängerzone über neue Einbahnregelungen bis hin zur “Begegnungszone”, die sich laut ÖVP durch ein “faires Miteinander aller Verkehrsteilnehmer” auszeichnet. Eine Deadline für die Rücksendung gibt es nicht: “Wir haben kein Limit gesetzt”, so die Sprecherin. Die Partei hofft aber, in zwei Wochen ein erstes Resümee ziehen zu können.

Klassische Fußgängerzone auf der Mariahilfer Straße nicht möglich

Die ÖVP hat ihren Standpunkt mitlerweile schon gelockert und schließt eine Fußgängerzone nicht mehr zur Gänze aus. Aber man sei gegen Experimente und “Husch-Pfusch”. Eine herkömmliche Fußgängerzone wäre wohl sowieso nicht möglich, sondern nur eine, auf der bestimmte Ausnahmen gelten. Was Vassilakou aber bereits betonte: Wenn die Mariahilfer Straße verkehrsberuhigt wird, dann auf der gesamten Länge. Denn es bringe nichts, nur einen oder mehrere Abschnitte zu sperren. Dies würde den Verkehr nur auf den anderen Teil verlagern. Unklar sei dann aber weiterhin, wie etwa die Auswirkungen einer Gesamtsperre – etwa auf die angrenzenden Bezirke – aussehen würden. Wobei Sperre relativ ist, denn Querverkehr, Öffis und Radler könnten auf der Einkaufsstraße weiterhin erlaubt bleiben.

ÖVP kritisiert: Anrainer wurden nicht befragt

Die ÖVP kritisiert heftig, dass bisher nur unverbindliche Dialogveranstaltungen durchgeführt worden sein. Vassilakou würde eine Befragung der Bevölkerung in den Anrainerbezirken ablehnen. Mit der ÖVP-Umfrage sollen die Anrainer nach Angabe der Partei “im Sinne einer echten Bürgerbeteiligung” einbezogen werden.
(apa/ Redaktion)

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