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OPEC-Treffen in Wien: Proteste gegen Iran-Teilnahme

Wegen der Teilnahme des Irans am OPEC-Treffen wird heftige Kritik geübt.
Wegen der Teilnahme des Irans am OPEC-Treffen wird heftige Kritik geübt. ©APA
Anlässlich des iranischen Vorsitzes beim Treffen der OPEC am Mittwoch gibt es Protest: Kritik wird sowohl am Umgang des Irans mit Homosexualität als auch am Atomprogramm geübt.
Der Weg der OPEC-Zentrale
OPEC-Zentrale musste weichen

Anlässlich des iranischen Vorsitzes beim Treffen der Organisation der erdölexportierenden Länder (OPEC) am Mittwoch in Wien hat die SoHo (Sozialdemokratie und Homosexualität) heftige Kritik am Umgang des Irans mit der Homosexualität geübt. Das Bündnis “Stop the Bomb” kündigte eine Kundgebung für Mittwochvormittag an. Laut der amtlichen Nachrichtenagentur IRNA soll jedoch – entgegen früheren Berichten – nicht der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad selbst, sondern einer seiner Minister zu dem OPEC-Treffen kommen.

“Vertreter eines Regimes, die Lesben und Schwule einsperren und hinrichten lassen, weil ihre sexuelle Identität nicht ins reaktionäre Weltbild passt”, müssten damit rechnen, “nicht willkommen” zu sein, erklärte Peter Traschkowitsch, Bundes- und Wiener Landesvorsitzender der SoHo. Das Thema Homosexualität werde im Iran “von allen Seiten totgeschwiegen”, Homosexuelle würden von ihren Familien und ihrem sozialen Umfeld “im Stich gelassen”. Die Situation von iranischen Lesben und Schwulen sei “unfassbar”, der Staat versuche, sich “seiner Lesben und Schwulen mit allen Mitteln zu entledigen”, so Traschkowitsch.

Kundgebung gegen iranisches Regime

Das gegen das iranische Atomprogramm kämpfende Bündnis “Stop the Bomb” hatte nach Medienberichten über die mögliche Teilnahme Ahmadinejads am OPEC-Treffen Proteste angekündigt. Am Dienstag teilte das Bündnis via Aussendung mit, dass die morgige Kundgebung unter dem Motto “Keine Bühne für das iranische Regime” stattfinden wird und unter anderem von dem Liberalen Forum, den Grünen Andersrum, SoHo, der Aktion gegen den Antisemitismus, der Demokratischen Partei Kurdistan-Iran und den Christen an der Seite Israels unterstützt wird.

Die Sprecherin des Bündnisses, Simone Dinah Hartmann kritisierte, dass “Wien erneut zur Bühne für das iranische Regime wird”. Die Vertreter des Regimes würden ihre internationalen Auftritte regelmäßig zur “Verbreitung ihrer mörderischen Ideologie” nutzen. Hartmann: “Das werden wir nicht unwidersprochen hinnehmen.”

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