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Olympia: Drei Fragen an Markus Schairer

Drei Fragen an Snowboarder Markus Schairer vor dem Olympia-Bewerb im Snowboard Cross:

APA: Sie hätten sich mit dem Sturz bei den X-Games fast um ihren Olympiastart gebracht. Bereuen sie das Antreten dort und wie können sie mit gebrochen Rippen überhaupt fahren?

Schairer: “Die X-Games waren ein letzter, wirklich guter Abschlusstest, weil die Cross-Strecke dort ähnlich gewaltig ist wie
bei Olympia. Es ging zuletzt täglich bergauf mit mir. Ich werde versuchen, ohne Brustgurt, nur mit meinem üblichen Rückenpanzer und mit Voltaren zur Schmerzbekämpfung zu fahren. Ich muss nur aufpassen, dass mich die Tabletten nicht zu träge machen.”

APA: Speziell im Snowboard-Cross hat es in der Vergangenheit und auch beim Olympia-Training schwere Stürze mit bösen Verletzungen gegeben. Ist der Sport schon zu gefährlich geworden?

Schairer: “Prinzipiell nein. Du als Fahrer willst ja in kein Gemenge kommen sondern einfach nur sauber überholen. Wenn die Kurse gut gebaut sind, ist es nicht gefährlich. Ich habe aber das Gefühl, dass es die Zuschauer und das Fernsehen wollen, wenn es so richtig abgeht. Da nimmt man dann keine Rücksicht mehr auf die Fahrer.”

APA: Im Cross ist jeder Fahrer mehr aus dem eigenen Land wichtig. Treten sie bei Olympia auch deshalb an, um ihre Teamkollegen zu unterstützen?

Schairer: “Prinzipiell schaue ich auf mich und meine Gesundheit. Aber natürlich ist es für Mario Fuchs und Lukas Grüner gut, wenn ihnen jemand den Rücken stärkt. Für mich selbst kann ich nur versuchen, an mich zu glauben und die Schmerzen zu vergessen. Dann kann ich bis ins Finale fahren.”

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