Österreicher in Ungarn wegen Schlepperei angeklagt

Dem Österreicher drohen in Ungarn bis zu acht Jahre Haft.
Dem Österreicher drohen in Ungarn bis zu acht Jahre Haft. ©APA (Symbolbild)
Der Mann soll versucht haben, acht Flüchtlinge von Ungarn nach Wien zu schmuggeln. Ihm drohen bis zu acht Jahre Haft.

Die Staatsanwaltschaft in der südungarischen Stadt Szeged hat einen Österreicher wegen Schlepperei angeklagt. Er soll gemeinsam mit einem Kosovaren versucht haben, Anfang März acht Migranten von der ungarischen Südgrenze nach Wien zu schmuggeln. Es drohen bis zu acht Jahre Haft. Ein Termin für den Prozessbeginn steht noch nicht fest, heiß es am Freitag beim zuständigen Gericht auf Anfrage der APA.

Die Flüchtlinge sollen am 5. März nahe des ungarischen Grenzortes Morahalom ein Schmuggel-Fahrzeug bestiegen hatten. Kurz danach, bei der Fahrt in Richtung Autobahn, wurden die Schlepper von der Polizei gestellt.

In Szeged hatte auch der Prozess gegen den Kärntner stattgefunden, der im September 2014 wegen Tötung eines ungarischen Motorradpolizisten mit seinem Hummer-Geländewagen in erster Instanz zu 15 Jahren Haft verurteilt worden war. Der Österreicher beging einen Monat später Suizid im Gefängnis.

(APA, Red.)

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