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Öffi-Tickets der Wiener Linien werden ab 1. Juli teurer

Ab 1. Juli werden einige Preise für Wiens Öffi-Tickets erhöht.
Ab 1. Juli werden einige Preise für Wiens Öffi-Tickets erhöht. ©Michael Unger/Wiener Linien
Es kommt zu einer Preissteigerung bei den Öffis: Die Wiener Linien erhöhen mit 1. Juli zahlreiche Ticketpreise. Auch die Kurzstreckenfahrscheine werden abgeschafft.
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Ab Sommer müssen viele Öffi-Nutzer ein Stückchen tiefer in die Taschen greifen. Ein Sprecher der Wiener Linien bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung “Kurier”.

Teurer werden eine Reihe von Tarifkategorien. So kostet der Einzelfahrschein künftig 2,10 Euro statt derzeit zwei Euro.

Öffi-Jahreskarte: Preis bleibt gleich

Die Wochenkarte kommt dann auf 15,80 (statt 15 Euro), die Monatskarte schlägt mit 47 (statt 45 Euro) zu Buche.

Die Jahreskarte um 365 Euro – ein Prestigeprojekt der rot-grünen Stadtregierung – bleibt vom Preis her unangetastet. Auch die Preise für Seniorenjahreskarte, Top-Jugendticket und Studententicket bleiben laut “Kurier” vorerst gleich.

Kurzstrecken werden abgeschafft

Abgesehen von den Tarifanpassungen schaffen die Wiener Linien mit Anfang Juli auch die Kurzstreckenfahrscheine ab. Diese Ticketkategorie werde kaum noch verwendet und habe außerdem immer wieder zu Missverständnissen in Sachen Gültigkeitsbereich geführt, so Sprecher Dominik Gries: “In jeder dritten bummvollen U-Bahn sitzt genau ein Fahrgast, der das verwendet.”  Nur jede 3.000 Fahrt werde mit Kurzstreckenschein zurückgelegt.

Die Wiener Linien argumentieren die angekündigten Preiserhöhungen mit betriebswirtschaftlichen Erfordernissen und verweisen auf steigende Personal- und Energiekosten. Außerdem werde das Angebot laufend ausgebaut – und das koste, so Gries. Marginal teurer wird im übrigen auch das Schwarzfahren. Wer künftig ohne Fahrschein erwischt wird, muss 103 statt 100 Euro zahlen.

Grüne: 365 € Jahreskarte bis 2015 fix

Die Grünen haben die am Dienstagnachmittag unerwartet publik gewordenen Tarifanpassungen der Wiener Linien, die mit 1. Juli in Kraft treten, gelassen genommen. “Wir können damit leben”, sagte Verkehrssprecher Rüdiger Maresch. Ihm sei vor allem wichtig gewesen, dass die Jahreskarte um 365 Euro bleibt. “Diese ist nun für die ganze Legislaturperiode (bis 2015, Anm.) abgesichert”, versprach er.

Die Preiserhöhungen für bestimmte Tickets seien aus Sicht der Wiener Linien betriebswirtschaftlich einfach notwendig, zeigte sich Maresch verständnisvoll. Es handle sich zudem um “moderate” Steigerungen.

Anders sieht das die Rathaus-Opposition, etwa Alfred Hoch, Landesgeschäftsführer der ÖVP Wien. “Eine weitere Episode in der langen Riege an Belastungen, die Rot-Grün den Wienerinnen und Wienern zumutet.”

(APA/Red.)

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