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Obertauern: Zeugen werden befragt

&copy APA/Bergrettung
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Nach dem Lawinenabgang in Obertauern wurde am Samstag intensiv nach den Ursachen für das Unglück, bei dem ein 14-jähriges Mädchen aus Wien getötet wurde, geforscht.

Man sei dabei, Zeugen des Lawinenabgangs zu befragen, erklärte Wilhelm Huber, Leiter der alpinen Einsatzgruppe der Polizei, im Gespräch mit der APA. Auf Grund des schlechten Wetters sei es derzeit nicht möglich, das Unglücksgebiet mit dem Hubschrauber zu überfliegen.

„Wir warten besseres Wetter ab. Derzeit ist es zu gefährlich“, sagte auch Michael Staudinger, der Leiter der Wetterdienststelle Salzburg. Am Freitag war gegen 11.20 Uhr im Bereich der Gamsleitenspitze in Obertauern eine Nassschneelawine abgegangen. Sie hatte Mitglieder eines Schulskikurses des Realgymnasiums Hagenmüllergasse in Wien-Landstraße erfasst, die unter der Mittelstation der Zehnkarbahn auf der roten Piste unterwegs waren. Die 14-jährige Lisa-Maria aus Wien starb bei dem Unglück. Drei Schüler wurden bei dem Abgang der Lawine leicht verletzt, zwei Frauen – eine Lehrerin und eine Schulärztin – erlitten schwere Verletzungen.

Die beiden Begleiterinnen der Schülergruppe befinden sich im Krankenhaus Schwarzach. Ihr Zustand sei stabil, hieß es am Samstagvormittag aus dem Spital. Es bestehe keine Lebensgefahr. Eine der Frauen lag noch auf der Intensivstation.

Die Zehnerkarseilbahn bleibe bis zum Saisonschluss am 1. Mai gesperrt, bestätigte der Obmann des Tourismusverbandes Obertauern, Roland Kindl, im Gespräch mit der APA. Der Lawinenabgang habe sich im organisierten Skiraum ereignet. Ein Teil der Piste wäre am Freitag mit Warntafeln versehen und gesperrt gewesen. Ob sich die Skifahrer in einem gesperrten Pistenbereich bewegt hätten, sei derzeit unklar. Das müsste von Sachverständigen herausgefunden werden. Derzeit könnte die zuständige Kommission auf Grund der schlechten Wetterverhältnisse den Unglücksbereich nicht untersuchen.

Es könne sich jedenfalls in Obertauern niemand daran erinnern, dass in dem Bereich jemals eine Lawine dieser Größenordnung abgegangen sei, erklärte Kindl. Lawinenschutz habe in dem Skigebiet höchste Priorität.

Diashow: Bilder vom Unglücksort Lawine Obertauern

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