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Oberschenkeldurchschuss: Hintergründe geklärt

Aufgrund des hohen Fahndungsdrucks hat sich der Täter gestellt. Nach einem Streit in Wien Favoriten hat sich der 48-jährige Skender J. bedroht gefühlt und auf seinen Kontrahenten geschossen.
Lokaltour endet mit Oberschenkeldurchschuss
Seit 12. Februar hat die Wiener Polizei einen Mann gesucht, der nach einem Streit in einem Lokal auf einen 48-Jährigen geschossen hatte. Schon vier Tage später kannten die Ermittler des Landeskriminalamts Wien den Namen des Verdächtigen. Am vergangenen Montag hat der Schütze seine Flucht aufgegeben: Er stellte sich im Beisein eines Anwalts der Polizei. Die Tatwaffe gab er gleich ab.

Das Opfer, ein gebürtiger Albaner, war nach mehreren Bar-Besuchen in einem Lokal in Wien-Favoriten mit anderen Gästen in einen Streit geraten. Danach verließ er die Gaststätte, kehrte aber wenig später zurück – mit einem Oberschenkeldurchschuss.

Stellte sich in Begleitung seines Anwalts

Die Ermittler (Gruppe Stöcklhuber) waren dem Schützen mit Zeugenbefragungen und Lokalkontrollen bald dicht auf den Fersen. Seit 16. Februar wurde nach dem 26-Jährigen namentlich gefahndet. Zuletzt war der Druck für den bei Bekannten Untergetauchten offensichtlich zu groß: In Begleitung seines Anwalts, des prominenten Strafverteidigers Werner Tomanek, stellte er sich am Montagnachmittag beim Ermittlungsdienst des Landeskriminalamts Wien in der Berggasse 41. Die Tatwaffe, eine Pistole Kal. 7,62 mm, übergab er den Kriminalbeamten an Ort und Stelle. Die Waffe hatte der arbeitslose Eisenbieger illegal besessen, sagte Polizeisprecher Mario Hejl.

Der 26-Jährige legte ein Geständnis ab: Er behauptet, er habe in einem nahe dem Tatort in der Waldgasse gelegenen Lokal einen Streit mit dem Opfer gehabt. Danach habe er die Bar verlassen. Sein Kontrahent sei ihm gefolgt. Aus Angst habe er seine Waffe benützt. Der Mann, auch er ist albanischer Herkunft, wurde in die Justizanstalt Josefstadt eingeliefert. In jedem Fall, sind sich die Polizisten sicher, war bei der Auseinandersetzung auf beiden Seiten Alkohol im Spiel.

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