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Norwegens Schönheit: Maria Mena

Mit 15 hatte Maria Mena in ihrer Heimat Norwegen den ersten Hit. Jetzt, mit 21 Jahren, veröffentlicht sie ihr drittes Album „Apparently Unaffected“ (Sony BMG) auch in Österreich. Die Plattenfirma vergleicht die Sängerin mit Alanis Morissette.

“Es könnte schlimmer sein – DJ Bobo zum Beispiel”, meinte dazu Maria Mena im Gespräch mit der APA in Wien. Die Kanadierin war zumindest ein Vorbild: “Als ich zum ersten Mal etwas von Alanis gehört habe, wusste ich, dass ich so wie sie keine Kompromisse eingehen möchte.”

Video zur bereits bekannten Single “Just Hold Me”:

Mit 14 präsentierte sich Maria Mena erstmals einer breiten Öffentlichkeit. Damals sang sie über die Trennung ihrer Eltern. “Es war ein eigenartiges Gefühl, in Fernsehsendungen über dieses sehr persönliches Thema zu sprechen.” Aber mittlerweile gehört es für die Sängerin dazu, ihre Erlebnisse in Songtexte zu verpacken. “Meine Lieder sind wie Tagebücher, die Texte sehr ehrlich. Aber ein guter Text und eine halbwegs gute Melodie wären mir zu wenig. Die Melodie muss genauso gut sein.”

Mit Durchschnitt will sich die Norwegerin eben nicht zufrieden geben: “Ich würde lieber sechs Jahre an einer Platte arbeiten, als auch nur einen einzigen Song zu veröffentlichen, hinter dem ich nicht zu 100 Prozent stehe.” Morissette sei nicht unbedingt ein Vorbild, “aber sie hat einen Standard in Sachen Ehrlichkeit gesetzt”, betonte Mena. Und um auf die Vergleiche zurückzukommen: “Es ist normal, dass man als junger Act eine Etikette verpasst bekommt. Aber ich werde so viele Platten verkaufen, dass irgendwann junge Künstler mit mir verglichen werden.”

Eigentlich konzentriere sie sich stets auf jeden einzelnen Song, erzählte die 21-Jährige, und weniger auf ein Gesamtkonzept. “Aber irgendwann wird ein roter Faden erkennbar. Und dann ergeben alle Lieder zusammen eine Einheit. Das Album hat einen Beginn und ein Ende.” Die aktuelle CD “Apparently Unaffected” erzählt von der ersten Liebe und deren Verlust. “Auf einen traurigen Song über die Trennung folgt das Ich-betrinke-mich-aus-Kummer-Lied. Dann kommt das Stück mit der Erkenntnis, dass es auch andere Männer gibt…”

Veränderungen seien für einen Künstler wichtig, sagte die Popsängerin. “Aber man sollte erkennen, was die Leute an einem schätzen. Und dem sollte man im Kern treu bleiben.” Und was wäre das in ihrem Fall? “Die Ehrlichkeit in den Texten und die Emotionen in der Stimme. Manchmal hört man, dass ich lache. Oder, dass ich weine.” Maria Mena gastiert am 3. Oktober in der Szene Wien.

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