NÖ-Wahl 2018: SPÖ will zweiten Platz absichern

Die SPÖ Niederösterreich unter Franz Schnabl möchte bei der Wahl stärker werden.
Die SPÖ Niederösterreich unter Franz Schnabl möchte bei der Wahl stärker werden. ©APA/HANS PUNZ
Die SPÖ möchte bei der niederösterreichischen Landtagswahl am 28. Jänner "deutlich stärker" werden. Vor fünf Jahren hat die Partei das schlechteste Ergebnis aller Zeiten (21,57 Prozent bzw. 13 Mandate) eingefahren.
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Damit verbunden sollen der zweite Platz abgesichert und die absolute Mehrheit der ÖVP gebrochen werden, sagte Landesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller im Gespräch mit der APA. Die Sozialdemokraten gehen mit einem stark erneuerten Team in die Wahlauseinandersetzung. Von den bisherigen Mandataren kandidieren mit dem Dritten Landtagspräsidenten Franz Gartner, der früheren Landesvize Heidemaria Onodi sowie Ilona Tröls-Holzweber, Helmut Schagerl und Herbert Thumpser fünf an der Zahl gar nicht mehr, so Hundsmüller. Christa Vladyka, Rupert Dworak und Gerhard Razborcan finden sich nur auf Bezirkslisten.

SPÖ will bei Wahlkampfbudget unter drei Millionen Euro bleiben

Das Wahlkampfbudget der SPÖ ist dem Parteimanager zufolge “mit 50 Prozent der gesetzlichen Möglichkeiten” begrenzt. Nachsatz: “Wir wollen unter drei Millionen Euro bleiben.” Die Themenpalette sei vielfältig und reiche von Arbeit und Bildung über Einkommen und Wohnen bis zur Stärkung des ländlichen Raums.

Der offizielle Wahlkampfstart erfolgt am 6. Jänner in St. Pölten. Den Abschluss werden laut Hundsmüller zwei Regionsveranstaltungen bilden – am 25. Jänner in der Landeshauptstadt, einen Tag später in Wiener Neustadt. Unterstützung aus dem Bund sei geplant. Parteichef Christian Kern werde sich vor allem im Ballungsraum Wien einbringen, kündigte der Landesgeschäftsführer an.

APA/Red.

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