NÖ: Selbstmord nach Schusswechsel mit Polizei

Einen Toten hat in der Nacht auf Freitag in St. Pölten-Spratzern ein Schusswechsel mit der Polizei gefordert. Ein 25-Jähriger wurde in den frühen Morgenstunden leblos in seiner Wohnung aufgefunden. Er hatte sich selbst erschossen, ergab die Obduktion. Die Polizei bestätigte damit einen Bericht des Online-"Kurier". Der Verdächtige hat sich demnach mit einer Langwaffe in den Mund geschossen.


Der Mann hatte sich laut Polizei in seiner Wohnung verschanzt, gezielte Schüsse in Richtung von Beamten abgefeuert und einen Diensthund – den sechs Jahre alten “Spike” – getötet. Der Einsatz unter Einbeziehung der Cobra dauerte fünf Stunden.

Passanten hatten am Donnerstagabend die Polizei verständigt, weil der 25-jährige Mann, der nahe seiner Wohnung im Stadtteil Spratzern mit einer Hacke unterwegs war, seinen Dobermann quälte, berichtete Behördensprecher Markus Haindl. Als eine Streife eintraf, bedrohte der Verdächtige die Beamten mit der Hacke, ehe er in seine nahe gelegene Wohnung im zweiten Stock – der obersten Etage – eines Mehrparteienhauses flüchtete und sich verbarrikadierte.

Das zur Hilfe gerufene Einsatzkommando Cobra rückte mit 20 Einsatzkräften an und öffnete kurz nach Mitternacht die Wohnungstür. Daraufhin gab der Beschuldigte Schüsse ab. Die Polizisten, die das Feuer erwiderten, blieben unverletzt. Schäferhund “Spike” wurde jedoch tödlich getroffen. Gegen 2.15 Uhr wurde der Einsatz mit schusssicheren Schilden fortgesetzt, Oberstleutnant Andreas Thenner vom Landespolizeikommando NÖ. Der Mann sei dann nur wenige Minuten später tot in seiner Wohnung aufgefunden worden

Wieviele Schüsse insgesamt abgegeben wurden, war noch Gegenstand der Ermittlungen. Der 25-Jährige habe sich einer Langwaffe bedient, so Thenner. Der Polizei zufolge besaß der 25-Jährige fünf Langwaffen, die beschlagnahmt wurden. Ob legal, war vorerst nicht bekannt. Auch Munition sei in der Wohnung sichergestellt worden.

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