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NÖ: "Heilerin" nahm Opfer mindestens 30.000 Euro ab

Die Polizei sucht nach weiteren Opfern.
Die Polizei sucht nach weiteren Opfern. ©APA/LPD NÖ
Eine Frau täuschte in Niederösterreich Hellseherei, Heilung und Fluchbefreiungen vor und knöpfte damit 30.000 Euro ab. Zwei Geschädigte sind bekannt, nach weiteren wird gesucht.

Eine 50-Jährige soll mehrere Personen betrogen haben, indem sie okkulte Praktiken wie Hellseherei, Heilung und Befreiung von einem Fluch vortäuschte. Bekannt sind zwei Geschädigte, von einem davon soll die Serbin u.a. Goldmünzen im Wert von etwa 30.000 Euro erhalten haben. Weitere Opfer wurden am Mittwoch seitens der niederösterreichischen Polizei im gesamten deutschsprachigen Raum vermutet.

Schmuck und Gold als Lohn

Ihre vermeintlichen Fähigkeiten soll die Frau auf öffentlichen Plätzen im gesamten Bundesgebiet angeboten und als Gegenleistung stets hohe Bargeldbeträge, Schmuck und Gold gefordert haben, berichtete die Landespolizeidirektion Niederösterreich in einer Aussendung. Die serbische Staatsbürgerin wird beschuldigt, von einem Opfer einen dreistelligen, von einem weiteren Geschädigten einen vierstelligen Eurobetrag und Goldmünzen erhalten zu haben.

Die 50-Jährige wurde ausgeforscht. Bei von der Staatsanwaltschaft Korneuburg angeordneten Hausdurchsuchungen fanden die Beamten große Mengen Schmuck sowie Gold- und Silbermünzen und eine hohe Summe Schweizer Franken.

Hinweise erbeten

Fotos der Beschuldigten veröffentlichte die Polizei am Mittwoch. Die Frau soll einen kleinen, mehrfarbig schillernden Beutel mit schwarzem Bindfaden bei sich getragen haben. Hinweise - auch von etwaigen weiteren Geschädigten - werden vom Landeskriminalamt Niederösterreich (Tel.: 059133-30-3336) entgegengenommen.

(APA/red)

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