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Niki-Anteile gehen an IAG/Vueling - 740 Mitarbeiter werden übernommen

Niki wird von IAG/Vueling übernommen.
Niki wird von IAG/Vueling übernommen. ©AFP PHOTO / John MACDOUGALL
Die Fluggesellschaft Niki geht zu großen Teilen an die International Airlines Group (IAG). 740 der 1.000 Mitarnbeiter sollen übernommen werden.
Übernahme durch Vueling?
Lauda bot 18 Millionen

Die insolvente Fluggesellschaft Niki geht zu großen Teilen an die Muttergesellschaft von British Airways und Iberia sowie Vueling. Die International Airlines Group (IAG) bestätigte am Freitagabend, dass sie die österreichische ehemalige Air-Berlin-Tochter für 36,5 Mio. Euro übernehmen wird. Davon gehen 20 Millionen an die Gläubiger von Niki, 16,5 Mio. Euro bekommt die Airline als Finanzspritze.

740 Niki- Mitarbeiter werden übernommen

Der neue Eigentümer bekommt dafür 15 Airbus-A320-Maschinen sowie Landerechte an den Flughäfen Wien, Düsseldorf, München, Palma de Mallorca und Zürich. Niki soll in dem spanischen Billigflieger Vueling aufgehen, der ebenfalls zu IAG gehört. 740 der rund 1.000 Niki-Mitarbeiter sollen übernommen werden.

Eigentlich wollte Insolvenzverwalter Lucas Flöther Niki an die deutsche AUA-Mutter Lufthansa verkaufen. Nach erheblichen Widerständen der EU-Wettbewerbshüter zog die deutsche Nummer eins aber ihr Angebot zurück und Niki musste Mitte Dezember Insolvenz anmelden.

Niki-Teile an IAG/Vueling – Deal über neue Vueling-Österreich-Tochter

Am Freitagabend war es offiziell: Die britisch-spanische International Airlines Group (IAG) kauft große Teile der insolventen österreichischen Air-Berlin-Tochter Niki. Die Einigung zu der Übernahme hat IAG bekanntgegeben. Die Transaktion soll über eine neu geschaffene Tochter der Billigairline Vueling erfolgen.

Diese neue Vueling-Tochtergesellschaft wird in Österreich gegründet und von Beginn an eigenständig sein, berichtete am späten Abend das Branchenportal aero Telegraph.

Details über den Markenauftritt und das Netzwerk der österreichischen Tochter will die IAG zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben. Die Ausrichtung von Niki auf Freizeitdestinationen passe hervorragend zur eigenen Tochter Vueling, wird IAG-Chef Willie Walsh zitiert. Nach Darstellung des Luftfahrtportals zahlt der IAG-Konzern für die Niki-Aktivitäten 20 Mio. Euro, zusätzlich sichere er eine Brückenfinanzierung von 16,5 Mio. Euro zu.

Kaufvertrag unterschrieben, Niki-Verkauf bis Ende Februar vollzogen

Für drei Viertel der tausend Niki-Mitarbeiter gab es kurz vor dem Jahreswechsel Grund zum Durchatmen. Der Kaufvertrag mit der britisch-spanischen IAG-Gruppe – zu der British Airways, Iberia, Vueling und Aer Lingus gehören – ist unterschrieben. Bis Ende Februar soll der Eigentümerwechsel vollzogen, das “Closing” erfolgt sein. Vueling übernimmt auch die Markenrechte von Niki. Die Zukunft von Niki sei gesichert, schrieb Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Abend. Es ging um den Verkauf großer Teile des Geschäftsbetriebs.

Finanzstarker Partner mit langfristigem Fortführungskonzept

Niki hatte am 13. Dezember Insolvenz angemeldet, nachdem ein Verkauf an die Lufthansa gescheitert war. Flöther hatte darauf hin einen Schnellverkauf – einen sogenannten “Fire Sale” – eingeleitet. “Damit ist es vermutlich zum ersten Mal gelungen, eine bereits gegroundete größere europäische Fluglinie an einen Investor zu verkaufen. Dies galt zuvor als unmöglich”, so Flöther. Niki erhalte nun einen finanzstarken Partner mit einem langfristigen Fortführungskonzept.

Erwerber ist eine österreichische Tochtergesellschaft des spanischen Luftverkehrsunternehmens “Vueling Airlines S.A”. Die Gesellschaft übernimmt die Niki-Markenrechte, alle Start- und Landerechte der Niki Luftfahrt GmbH sowie bis zu 15 Flugzeuge der Typen Airbus A320 und A321. Zudem plant der Erwerber, rund 740 der früheren Niki-Arbeitnehmer zum Betrieb der “neuen” Niki zu übernehmen, wie die Insolvenzverwaltung bestätigte.

Zusätzlich zum Kaufpreis werde Vueling einen Betrag in zweistelliger Euro-Millionenhöhe investieren, um damit ab Anfang Jänner 2018 die laufenden Betriebskosten von Niki zu decken, die trotz der derzeitigen Einstellung des Flugbetriebs tagtäglich anfallen. Dazu zählt auch die Entlohnung der Mitarbeiter, die der Käufer beschäftigen will. Der vorläufige Gläubigerausschuss von Niki hat dem Verkauf schon zugestimmt. Die EU-Kommission muss der Übertragung noch zustimmen.

Niki-Verkauf unterschrieben – Gewerkschaft sieht Grund für Optimismus

Von der Gewerkschaft gab es am Abend Applaus für die Einigung über den Niki-Verkauf, wenngleich verhaltenen. Der Niki-Betriebsrat stellt sich schon einmal auf harte Verhandlungen ein. “Die Entscheidung für den Verkauf von Niki an die IAG bringt für die leidgeprüften Beschäftigten eine Perspektive, die Grund für Optimismus gibt”, erklärte GPA-Chef Wolfgang Katzian. “Unter allen Optionen ist die Entscheidung jene, die am meisten Arbeitsplätze sichern wird”, kommentierte Katzian die aktuelle Entwicklung.

“Den Kollegen ist jede Lösung recht, die ihre Arbeitsplätze sichert und die Arbeitsbedingungen nicht verschlechtert. In diesem Sinne sind wir auf schwierige und konstruktive Verhandlungen vorbereitet”, so Niki-Betriebsratschef Stefan Tankovits.

Mit dem am Freitagabend besiegelten Verkauf großer Teile des Geschäftsbetriebs von Niki sollen drei Viertel der tausend Jobs erhalten bleiben, hatten Käufer und Verkäufer heute mitgeteilt.

Vorschusslorbeeren von IAG: Niki bester Teil von Air Berlin

Der britisch-spanische Luftfahrtkonzern IAG übernimmt zu großen Teilen die insolvente frühere Air-Berlin-Tochter Niki. Das bestätigte IAG am späten Freitagabend, und es gab gleich Vorschusslorbeeren. IAG-Chef Willie Walsh sagte laut einer Pressemitteilung: “Niki war der wirtschaftlichste Teil von Air Berlin, und die Ausrichtung auf den Freizeitbereich passt perfekt zur Strategie von Vueling.” Diese Einigung erlaube es Vueling, seine Präsenz in Österreich, Deutschland und der Schweiz zu verstärken. Vueling ist wie British Airways und Iberia Teil der IAG.

Von der Genehmigung durch die EU-Wettbewerbshüter macht auch IAG das Zustandekommen der Niki-Übernahme abhängig. Niki-Insolvenzverwalter Lucas Flöther und IAG standen bei der Einigung unter starkem Zeitdruck. So sollte der Niki-Verkauf nach bisheriger Planung bis zum Sonntag unter Dach und Fach sein. Hintergrund ist, dass die Airline ansonsten Gefahr läuft, die Betriebserlaubnis und damit die wertvollen Start- und Landerechte, die sogenannten Slots, an den Flughäfen zu verlieren. Zudem drohte Niki das Geld auszugehen.

Betriebsratschef begrüßte Niki-Übernahme durch IAG

Die geplante Übernahme der insolventen Fluggesellschaft Niki durch die British-Airways-Mutter IAG stößt bei den Beschäftigten auf Erleichterung. Niki-Betriebsratschef Stefan Tankovits begrüßte am Samstag den Erwerb wesentlicher Teile der österreichischen Air-Berlin-Tochter durch die International Airlines Group (IAG), dem die EU-Kommission noch zustimmen muss.Schwechat.

“Unter den Umständen war es die beste Lösung”, sagte Tankovits im Ö1-Morgenjournal. “Jetzt haben wir die Information, dass es für 750 Mitarbeiter von 1000 auf jeden Fall weitergeht.” Um die verbleibenden Angestellten mache er sich keine großen Sorgen. Es gebe sehr gute Jobchancen bei Konkurrenten für das fliegende Personal. Tankovits geht davon aus, dass Niki nicht vor März wieder fliegt. Zunächst müssten IT-Verkaufssysteme umgestellt werden.

Finanzmittel von bis zu 16,5 Millionen Euro an Niki

Der zu IAG gehörende spanische Billigflieger Vueling will für 20 Millionen Euro große Teile des Niki-Geschäftsbetriebes übernehmen. Zudem erklärte sich IAG bereit, der Fluglinie für die Zeit bis zur Übernahme mit Finanzmitteln von bis zu 16,5 Millionen Euro unter die Arme zu greifen. Damit sollen laufende Betriebskosten gedeckt werden. Ein Verkauf wird bis Ende Februar angestrebt.

Die spanisch-britische Holding IAG ist der drittgrößte europäische Luftfahrtkonzern. Zu diesem gehören neben British Airways und Vueling auch Iberia, Aer Lingus und Level.

Nach Angaben des vorläufigen Niki-Insolvenzverwalters Lucas Flöther sollen rund drei Viertel der Arbeitsplätze erhalten bleiben. Nach Darstellung von IAG-Chef Willie Walsh passt Niki perfekt in die Strategie von Vueling. Der Konzern will den Kauf über eine neue, österreichische Tochter von Vueling abwickeln und nach eigenen Angaben 740 der rund 1000 Mitarbeiter übernehmen.

Niki-Markenrechte werden übernommen

Der Erwerber übernehme die Niki-Markenrechte, alle Start- und Landerechte der Niki Luftfahrt GmbH sowie bis zu 15 Mittelstreckenjets der Typen Airbus A320 und A321, teilte Flöther nach Unterzeichnung des Kaufvertrages am späten Freitagabend weiter mit. Laut IAG soll ein “attraktives” Paket aus Start- und Landerechten an Flughäfen wie Wien, Düsseldorf, München, Palma de Mallorca oder Zürich erworben werden.

Die Flugzeuge selbst sind in dem Kaufpreis nicht enthalten. Die Niki-Jets sind allesamt geleast und gehören teilweise bereits der Lufthansa, die die Übernahme der Niki nach Bedenken der EU-Kommission abgeblasen hatte.

Fünf Flugzeuge sollen in Wien-Schwechat stationiert werden

Gegenüber dem Luftfahrtportal “Austrian Aviation Net” erklärte eine Sprecherin des IAG-Konzerns, dass fünf Flugzeuge in Wien-Schwechat stationiert werden sollen. Details zu den Strecken sollen laut IAG demnächst bekannt gegeben werden. Derzeit steuert die Low-Cost-Airline von Wien aus nach Barcelona, Palma, Paris und Rom.

Niki-Insolvenzverwalter Flöther und IAG standen unter Zeitdruck. Hintergrund ist, dass die Airline ansonsten Gefahr läuft, die Betriebserlaubnis und damit die wertvollen Start- und Landerechte, die sogenannten Slots, an den Flughäfen zu verlieren. Zudem drohte Niki das Geld auszugehen.

Die Tochtergesellschaft der seit Monaten insolventen Air Berlin hatte Mitte Dezember Insolvenz angemeldet und den Flugbetrieb eingestellt. Zuvor war die bereits ausgehandelte Übernahme durch den deutschen Marktführer Lufthansa an Bedenken der EU-Wettbewerbshüter über mögliche Monopolstrecken abgesagt worden.

Ursprünglich hatten sich sechs Bieter verbindlich um den Kauf der Niki bemüht. Am vergangenen Donnerstag legte sich der Gläubigerausschuss darauf fest, nur noch mit der IAG zu verhandeln.

“Für beide Seiten eine sehr gute Lösung”

“Die Übernahme durch Vueling ist für beide Seiten eine sehr gute Lösung”, sagte Flöther. Niki erhalte einen finanzstarken Partner mit einem langfristigen Fortführungskonzept. Dies sei neben dem besten Kaufpreisangebot auch der Grund gewesen, warum sich der vorläufige Gläubigerausschuss für Vueling ausgesprochen habe.

IAG-Chef Walsh sagte laut einer Pressemitteilung: “Niki war der wirtschaftlichste Teil von Air Berlin, und die Ausrichtung auf den Freizeitbereich passt perfekt zur Strategie von Vueling.” Diese Einigung erlaube Vueling, seine Präsenz in Österreich, Deutschland und der Schweiz zu verstärken.

(APA/Red)

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