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Niedrigere Wahlbeteiligung erwartet: Langer Wahlkampf und Advent als Gründe

Experten rechnen mit einer geringeren Wahlbeteiligung bei der BP-Wahl im Dezember.
Experten rechnen mit einer geringeren Wahlbeteiligung bei der BP-Wahl im Dezember. ©APA
Der ungünstige Wahltermin und die allgemeine Wahlmüdigkeit dürften sich negativ auf die Wahlbeteiligung bei der anstehenden Bundespräsidentenwahl auswirken.
Hohe Wahlbeteiligung bei Stichwahl
Angriffiges TV-Duell zum Schluss

“Dass die Wahlbeteiligung sinkt, hat primär mit dem endlosen Wahlkampf und letztlich auch mit dem Termin mitten im Advent zu tun”, sagte OGM-Chef Wolfgang Bachmayer der APA.

Niedrigere Wahlbeteiligung erwartet

Der Meinungsforscher geht deshalb “auf jeden Fall” von einer niedrigeren Beteiligung als im Mai aus. Damals lag diese bei 72,65 Prozent. Der Politikberater Thomas Hofer erwartet darüber hinaus einen negativen Einfluss durch die jüngsten Kontroversen zwischen den Präsidentschaftskandidaten Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer. “Die Wahlbeteiligung hat man mit dieser Vorstellung nicht gerade nach oben getrieben”, meinte der Politikberater im ORF-Radio im Hinblick auf das letzte TV-Duell mit dem ehemaligen Grünen-Chef und dem FPÖ-Kandidaten.

Die Wahlkampfbilanz der Experten fällt ernüchternd aus. “Die lange Dauer und die Polarisierung haben die Wähler eher weiter von der Politik wegrücken lassen. Die Skepsis Richtung Politik wurde eher vergrößert als verringert – zum Abgewöhnen”, so Bachmayer. Hofer sprach von einem “unfassbar langen” und “schädlichen Wahlkampf”. Durch den “Brandbeschleuniger soziale Medien” seien Rolle und Amt des Bundespräsidenten beschädigt worden.

Auswirkungen der Bundespräsidentenwahl 2016

In der Wahl am Sonntag sieht Bachmayer den “Auftakt zum Umbruch der politischen Landschaft in Österreich”. Erstmals in der Zweiten Republik wird der Bundespräsident nicht von einer der beiden Großparteien gestellt, deren Kandidaten schon im ersten Wahlgang ausgeschieden sind. “Dieses absolute Novum ist das Signal einer politischen Zeitenwenden.” Je nach Ausgang rechnet Bachmayer mit “Schockwellen” in ÖVP und SPÖ. “Bei einem Erfolg von Norbert Hofer wird es schneller zu Reaktionen kommen, wenn Van der Bellen gewinnt, kommen diese verzögert.”

(APA/Red)

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