Niederösterreich kämpft mit hohen Corona-Zahlen

Die Infektionsketten in Niederösterreich sind nur schwierig nachzuverfolgen.
Die Infektionsketten in Niederösterreich sind nur schwierig nachzuverfolgen. ©APA/AFP/JOHN MACDOUGALL
Die Infektionszahlen in Niederösterreich haben am Sonntag einen neuen Höchstwert erreicht. Zudem beschäftigen mehrere Corona-Cluster das Bundesland.

Ein Tageshöchstwert hinsichtlich der Corona-Neuinfektionen ist am Sonntag in Niederösterreich verzeichnet worden. Gezählt wurden binnen 24 Stunden 2.105 positive Tests, so viele wie noch nie seit dem Beginn der Pandemie.

Neuer Tageshöchstwert bei Corona-Neuinfektionen in Niederösterreich

"Das Virus ist diffus in der Bevölkerung verbreitet und die Infektionsketten sind schwierig nachzuverfolgen bzw. zu stoppen", hieß es dazu aus dem Büro von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ).

Der bisherige Rekordwert war mit 1.841 Fällen am Freitag gemeldet worden, am Samstag waren es 1.783 positive Tests. Aktuell werde im Bundesland ein Infektionsgeschehen beobachtet, "das unter dem Namen 'community spreading' bekannt ist", wurde aus dem Büro von Königsberger-Ludwig mitgeteilt. "Fallhäufungen sind insbesondere bei sozialen Kontakten, Zusammenkünften, in Schulen und am Arbeitsplatz zu beobachten."

Heurigen-Cluster zählt nach wie vor über 100 Fälle

Größter Cluster in Niederösterreich blieb jener im Zusammenhang mit einem Heurigenbetrieb im Bezirk Bruck a. d. Leitha. Vermeldet wurden hier 107 Erkrankungen (plus fünf). 55 Fälle gab es in der Erstaufnahmestelle Traiskirchen (Bezirk Baden). Aus dem Bezirk Scheibbs wurden 34 Infektionen (plus acht) im Konnex mit einem Betrieb aus der Autobranche und 24 (plus zehn) in einer Metallverarbeitungsfirma gemeldet.

Der Hotspot rund um die tagelange Waldbrandbekämpfung im Rax-Schneeberg-Gebiet zählte 27 Fälle (plus drei). 23 positive Tests und damit um acht mehr als am Vortag lagen in einem Pflegeheim im Bezirk St. Pölten vor.

(APA/Red)

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