Mord an Obdachlosem: Das Gericht wartet auf ein Gutachten

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Nach dem Mord an einem Obdachlosem in Wien Rudolfsheim-Fünfhaus wird der 19-jährige Verdächtige um ein Monat länger angehalten.

Rund zwei Wochen, nachdem der grausame Mord an dem Obdachlosen Josef S. in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus entdeckt worden war, ist für den Tatverdächtigen, den 19-jährigen Deutschen Robert A. die vorläufige Anhaltung am Dienstag im Wiener Landesgericht prolongiert worden. Das sagte Gerichtssprecher Christian Gneist auf Anfrage der APA. Robert A. wird nun für ein weiteres Monat vorläufig angehalten.

„Wir warten noch auf die Gutachten“, sagte Gneist. Der Verdächtige bleibt damit vorläufig in der Justizanstalt Göllersdorf in Niederösterreich. Unter anderem ist die Zurechnungsfähigkeit des 19-Jährigen zu klären. Und nicht zuletzt geht es auch um den Kannibalismus-Verdacht, der gegen ihn besteht.

Robert A. soll seinen 49-jährigen Mitbewohner erschlagen und aufgeschlitzt haben. Die Gerichtsmedizin hat festgestellt, dass keine Organe aus Brust-und Bauchbereich, aber „Schädelmasse und ein Teil der Zunge“ aus dem völlig zerschmetterten Kopf entnommen wurden. Diese hatten die entsetzten Polizisten auf einem Teller angerichtet in einem Nebenraum entdeckt.

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