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EURO - Was die Versicherung zahlt

Abgerissene Autospiegel, eingeschlagene Zähne oder ein verschwundenes Fahrrad - auch mit solchen weniger erfreulichen Geschehnissen muss bei der EURO 2008 gerechnet werden.

“Man sollte für sich und sein Eigentum vorsorgen”, rät Josef Glatzl von der “Allianz”. Am ehesten rechnet man bei dem Versicherungsunternehmen mit eingeschlagenen Schaufenstern und beschädigten Autos.

Wer für die Kosten etwaiger Verletzungen oder Beschädigungen aufkommen muss, kommt immer darauf an, ob der Schuldige gefunden wird. Bei einer Großveranstaltung wie der EURO sollte man sich nicht darauf verlassen, in der Menge kann der Schuldige schnell verschwinden. Bereits eine Teilkasko-Versicherung reicht aus, um einen abgerissenen Spiegel oder Mercedes-Stern, zerkratzten Lack sowie einen zerstochenen Reifen ersetzen zu lassen. Beachten sollte man aber, ob seine Versicherung auch den Unterpunkt “Vandalismus” miteingeschlossen hat, rät Glatzl. Das gleiche gelte natürlich auch für Motorräder. Ohne Kasko-Versicherung werde man laut dem Experten durch die Finger schauen: Bei unbekannten Tätern muss für den Schaden selbst aufgekommen werden, die UEFA und die Stadt Wien können dafür nicht verantwortlich gemacht werden.

Nicht relevant ist es, ob das Auto wissentlich in der Nähe von potenziellen Unruhestellen wie zum Beispiel dem Stadion oder der Fanmeile geparkt ist. Trotzdem rät Glatzl, während der gesamten EURO auf den öffentlichen Verkehr umzusteigen. Ganz zu Hause lassen sollte man sein Fahrrad, das könne im herkömmlichen Sinne nicht versichert werden – manchmal würden Sportgeschäfte eine eigene Fahrradversicherung anbieten, fügte er hinzu. Prinzipiell “Probleme mit der Deckung” sieht Glatzl auch, wenn es zu Massenansammlungen mit “innerer Unruhe” kommt, wie das zum Beispiel bei den Studentenkrawallen in Paris der Fall war. An ein solches Szenario glaubt er aber nicht. Die deutschen Kollegen hätten von der Weltmeisterschaft vergangenes Jahr nur Positives berichten können: “Wir gehen davon aus, dass es eine tolle und ruhige Veranstaltung wird.”

Einen genauen Blick auf die Sicherheitspolizze sollten Gewerbetreibende laut dem Versicherungsexperten im Umfeld des Stadions und der Fanmeile werfen: Im Gegensatz zur privaten Haus-, Eigenheim- oder Wohnungsversicherung muss die Glasversicherung bei einem Gewerbe separat beantragt werden. Eingeschlagene Scheiben sind für Glatzl auch die “größte Gefahr” bei der Europameisterschaft, für einen Ersatz ohne Versicherung müsse man tief in die Tasche greifen.

Zur Sache für die Versicherung kann auch eine Schlägerei zwischen Fußballfans werden. Wer sich als Unbeteiligter mitten in einer Schlägerei wiederfindet, tut gut daran, zuvor eine Unfallversicherung abgeschlossen zu haben. Das gelte besonders für jene Fälle, bei denen bleibende Schäden entstehen: “Man fällt komplett um, wenn es sich nicht um einen Arbeitsunfall handelt, durch die gesetzliche Unfallversicherung ist das nicht gedeckt”, warnte Glatzl. Wer selbst mit der Rauferei beginnt, geht natürlich leer aus. Endet der Raufhandel mit zerstörtem Inventar in einem Lokal, kommt es wieder darauf an, ob die Schuldigen gefunden werden. Ist das nicht der Fall, “muss das Lokal dafür aufkommen. Es ist mir nicht bekannt, dass das jemand in der Versicherungsbranche versichert”, sagte Glatzl. Letztendlich würde das unter das Unternehmerrisiko fallen.

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