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Usain Bolt verlängert Sponsorenvertrag mit PUMA

©PUMA
Der Ausnahme-Athlet wird im Fokus der weltweiten Marketing-Strategie des Sportlifestyle-Unternehmens stehen.
Usain Bolt wirbt für PUMA

Der jamaikanische Sprint-Superstar, Weltrekordhalter und Olympiasieger Usain Bolt gab heute bekannt, dass er den Vertrag mit seinem langjährigen Sponsor, dem globalen Sportlifestyle-Unternehmen PUMA, bis Ende 2013 verlängert hat. Vertragsdetails wurden nicht genannt, doch die Summe ist mit Abstand die höchste, die jemals an einen Leichtathleten gezahlt wurde. Damit ist Bolt in die Riege der Top-Verdiener der internationalen Sportszene aufgestiegen – eine klare Anerkennung seiner außergewöhnlichen Leistungen der vergangenen zwei Jahre.

Lesen Sie hier das Interview mit dem Rekord-Athleten Usain Bolt!

F: Sie haben gerade Ihren Vertrag mit PUMA verlängert. Was springt dabei für Sie heraus?

A: PUMA und ich haben finanziell eine Lösung gefunden, die für beide Seiten sehr zufriedenstellend ist, aber konkrete Zahlen werden nicht genannt. 

F: Wie man hört, ist es die größte Summe, die in der Leichtathletik jemals gezahlt wurde. Stimmt das?

A:  Ich habe keine Ahnung, was andere Sportler so bekommen, aber ja, man hat mir auch schon gesagt, dass es der größte Deal ist, den ein Leichtathlet jemals abgeschlossen hat. Außerdem habe ich gehört, dass der Betrag in dem Bereich liegt, in dem sich auch andere Sportarten bewegen. Ich denke, ich habe großes Glück, einen Partner wie PUMA zu haben.

F: Wie fühlt es sich an, für Ihre Sportart auch in finanzieller Hinsicht die Messlatte ein Stück höher gelegt zu haben?

A: Großartig. Meine ganze Karriere war darauf ausgerichtet, hart zu trainieren und Ergebnisse zu bringen, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat. Und ich glaube, inzwischen interessiert sich die Öffentlichkeit nicht nur während der Olympischen Spiele für Leichtathletik, wie es früher einmal war. Es ist einfach eine ganz andere Begeisterung spürbar. Insofern sagt auch ein so großer Sponsoring-Deal, wie der, den PUMA jetzt mit mir abgeschlossen hat, einiges über meinen Sport aus. Denn er zeigt, dass Leichtathletik endlich an der Spitze angekommen ist.     

F:  Gibt es eine Bonusklausel, die besagt, dass Sie mehr Geld bekommen, wenn Sie gewinnen oder Weltrekorde holen?

A: Klar, das ist bei solchen Verträgen nicht nur in der Leichtathletik üblich.

F: Wie viel Geld glauben Sie im nächsten Jahr über diesen Leistungsbonus verdienen zu können?

A: Schwer zu sagen. Schließlich hängt das davon ab, wie gut ich mich schlage. Dieses Jahr war unter Fitnessaspekten schwierig, und um wieder auf 100 % Leistung zu kommen und so zu laufen, wie ich es eigentlich kann, muss ich noch ein ziemliches Trainingspensum absolvieren. Aber es gibt noch viel zu erreichen. Also bin ich hochmotiviert und werde alles daran setzen, in Topform zu sein.

F: Können Sie uns mehr über diesen Vertrag mit PUMA sagen, zum Beispiel, wie lange er läuft?

A: Der aktuelle Vertrag läuft bis Ende 2013. Der Rest ist vertraulich, wie bei den meisten anderen Verträgen auch.

F:  Wie wird die Zusammenarbeit mit der Marke PUMA aussehen?

A: Im Rahmen neuer Kampagnen und Produkteinführungen werde ich Foto-Shootings und Medienauftritte absolvieren. Und natürlich arbeiten wir weiterhin im Bereich Produktdesign zusammen, das betrifft meine Spikes ebenso wie Kleidung, Schuhe und Accessoires der Bolt Kollektion. Außerdem hat PUMA einige wirklich coole Sachen geplant, die nächstes Jahr vor der WM starten und sich bis zur Olympiade durchziehen. Darauf freue ich schon riesig. PUMA hat einfach erkannt, wie man Leichtathletik auf kreative Weise für ein breiteres Publikum attraktiv machen kann und dabei auch in andere Lifestyle-Bereiche vordringt. Es ist toll, daran mitarbeiten zu können. 

F: Sind Sie prozentual an den Verkäufen der Bolt Kollektion beteiligt? Und wenn ja, wie viel bekommen Sie?

A: Ja, ich bekomme Prozente… Nein, ich sage Ihnen nicht wie viel.

F: Glauben Sie, dass die Bolt Kollektion zu einer eigenen Untermarke werden kann, so wie die Jordan Kollektion bei Nike?

A: Wir haben große Pläne mit der Bolt Kollektion und ich muss zugeben, dass mir die Sache sehr am Herzen liegt. Es war großartig, die Linie gemeinsam mit PUMA zu entwickeln, und wir haben schon ein paar richtig gute Ideen für die Zukunft des Kollektion. Es wäre aber verfrüht, jetzt schon den Vergleich zu Jordan und Nike zu ziehen. Nur soviel: Ich bin sehr stark in das Projekt involviert und will, dass es zu einem Mega-Erfolg wird.

F: Können Sie uns etwas über PUMAs Pläne für die Olympiade 2012 verraten?

A: Also da fragen Sie besser mal bei PUMA direkt nach.

F: Wir haben gehört, dass Sie auch von anderen Sportswear-Firmen mit Vertragsangeboten umworben werden. Stimmt das, und wenn ja, um wen handelt es sich dabei?

A: So ist eben das Geschäft. Wer etwas anzubieten hat, der meldet sich. Mein Agent hat tatsächlich einige Anfragen erhalten, aber wir sind sehr zufrieden mit PUMA und dem aktuellen Vertrag.

F: Warum eigentlich PUMA?

A: Seit meinem sechzehnten Lebensjahr arbeite ich mit PUMA zusammen und habe immer optimale Unterstützung erhalten, auch als ich noch relativ unbekannt war und sogar, als ich in der Frühphase wegen Verletzung ausfiel. PUMA war immer ein loyaler Partner. Wir passen einfach gut zusammen. Die verstehen meinen persönlichen Ansatz für Training und Wettbewerb, und zusammen machen wir etwas ganz besonderes daraus. Natürlich steht Spitzenleistung dabei im Mittelpunkt, aber bei uns kommt auch der Spaß nicht zu kurz.

F: Sie haben außerdem noch Werbeverträge mit Gatorade, Hublot, Nasuba und Digicel. Wie sieht eigentlich Ihr Gesamteinkommen aus, wenn Sie das und den PUMA Vertrag mal zusammenaddieren?

A: Ach, mir geht’s gut. Ich kann in Ruhe meine Zukunft planen. Sehen sie, die Karriere eines Leichtathleten ist kurz. Umso wichtiger ist es, bei der Wahl der  Vertragspartner clever zu sein und sein Geld gut anzulegen. Schließlich soll sich die ganze harte Arbeit ja irgendwann einmal auszahlen.

F: Was machen eigentlich Sie mit all dem Geld?

A: Das, was jeder vernünftige Mensch macht, ich spare für die Zukunft, helfe Freunden und Verwandten – und ich habe ein tolles Haus in Jamaika.

F: Gibt es irgendwas, wofür Sie sich besonders begeistern können?

A: Ich bin da eigentlich recht anspruchslos und brauche wirklich nicht viel. Aber Autos, das ist so eine Sache. Autos faszinieren mich schon ziemlich.

F: Es sind Stimmen laut geworden, PUMA würde jamaikanische Sportler und die Kultur des Landes ausbeuten. Was halten Sie davon?

A: Wie sollten die das denn machen? Also das entspricht so gar nicht meiner Erfahrung. PUMA sponsert seit Jahren das jamaikanische Olympia-Team, und ich arbeite seit meinem 16. Lebensjahr mit PUMA zusammen. Außerdem sind sie ein wichtiger Partner des jamaikanischen Amateursportverbands, der Jamaican Amateur Athletics Association. Die JAAA ist die Sportinstanz in meinem Land, und PUMA arbeitet auch mit denen seit Jahren eng zusammen und fördert junge Talente, zum Beispiel durch Leichtathletikprogramme auf Schulebene, durch die Bereitstellung von Ausrüstung oder durch das Sponsoring größerer Wettbewerbe wie der ISSA Boys & Girls Champs. Das Unternehmen investiert erhebliche Beträge in Jamaika und die Sportler des Landes und trägt so dazu bei, dass jamaikanische Athleten Top-Ergebnisse erzielen können.

F: Sind Sie durch Ihre aktuellen Rückenprobleme und die Tatsache, dass Sie sich zum Ende der Saison zurückgezogen haben, für Sponsoren und Werbepartner weniger attraktiv geworden?

A: Nein. PUMA ist von Beginn an mein Partner. Die wissen, wozu ich in der Lage bin und sehen die Dinge langfristig. Jeder Athlet muss damit rechnen, dass sein Körper während der Saison auf den permanenten Stress reagiert. Die letzten beiden Rennen auszulassen, gibt mir die Gelegenheit, wieder fit zu werden und größere Gesundheitsprobleme zu vermeiden, die sich nachhaltig auf meine Karriere auswirken könnten. Es war definitiv die richtige Entscheidung, da ich so im nächsten Jahr wieder mit voller Power antreten kann.

F: Wurde der PUMA Vertrag eigentlich vor oder nach Ihren Verletzungsproblemen unterzeichnet, und hat PUMA versucht nachzuverhandeln, nachdem Ihre Verletzung bekannt geworden war? 

A:  Ich kann nicht exakt sagen, wann der Vertrag unterzeichnet wurde. Aber Nachverhandlungen wegen meiner Verletzung gab es keine. Das ist auch so gar nicht der Stil von PUMA. Die sind wie ich, die schauen lieber nach vorne, als zurückzublicken.

F: Wie sehen Ihre Pläne für die Olympischen Spiele 2012 aus? Planen Sie den Vertrag noch einmal zu überprüfen, wenn er 2013 ausläuft? 

A: Da habe ich noch keine Pläne. Erst mal sehen, wie die beiden nächsten Jahre laufen. Mein primäres Ziel ist es, bei der WM und den Olympischen Spielen voll da zu sein und wieder bei beiden Events Gold zu holen. Mal sehen, wie ich mich danach fühle. Aber darüber denke ich heute wirklich noch nicht nach.

Weitere Informationen zu PUMA und Usain Bolt finden Sie auf http://www.puma.com/running oder www.puma.com.

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