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"Host an Tschick?" - Wien macht gegen Zigarettenstummel mobil

Umweltstadträtin Ulli Sima, ein Mitarbeiter der MA 48 und Josef Thon, Chef der Magistratsabteilung 48
Umweltstadträtin Ulli Sima, ein Mitarbeiter der MA 48 und Josef Thon, Chef der Magistratsabteilung 48 ©APA
Rund 868 Millionen Zigarettenstummel landen jährlich in Wien am Boden: Damit könnte man flächenmäßig 30 Fußballfelder füllen. Mit neuen Behältern und den WasteWatchern will die MA 48 nun dem Problem zu Leibe rücken.

Das jährliche Volumen der weggeworfenen Stummel entspricht dem Inhalt von 36.200 Papierkörben. Mit der Aufschrift “Host an Tschick?” versehene Aschenrohre aus einem feuerfesten Metall-Zylinder sollen jetzt für mehr Sauberkeit sorgen. Die neuen Aschen-Rohre fassen über 1.000 Zigarettenstummel und sind daher auch auf gut frequentierten Plätzen ausreichend dimensioniert. Die Entleerung erfolgt mittels Klappe am unteren Ende, welche die MA 48 selbst entwickelt und beim Patentamt angemeldet hat.

“Es gibt längst keine Ausreden mehr, Zigarettenstummel ordentlich zu entsorgen, das Angebot der MA 48 steht”, so Umweltstadträtin Ulli Sima. Zigaretten benötigen rund ein bis fünf Jahre zum Verrotten. In Grünflächen sind sie nur sehr schwer bis gar nicht zu entfernen. Dass die neuen Aschen-Rohre allein für mehr Sauberkeit in der Stadt sorgen werden, glaubt aber anscheinend auch im Rathaus nur wenige. Deshalb wurde in einer Aussendung der Wiener Rathauskorrespondenz auch gleich vorsorglich darauf hingewiesen, dass “die Wiener WasteWatcher befugt sind, bei Nichtbefolgen der ordnungsgemäßen Entsorgung zu ermahnen, aber auch Organstrafmandate in der Höhe von 36 Euro zu verhängen”.

In der ersten Ausbaustufe sind 250 Aschenbecher-Rohre geplant, die vor U-Bahn-Stationen, Theatern, Haltestellen, Taxistandplätzen und Ämtern montiert werden sollen. Achtsam sollten Raucher aber überall sein, denn wo noch kein Rohr ist, dort könnte ja ein WasteWatcher stehen.

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